28.04.2016, 09:30 Uhr

Sogar Almen sind jetzt "online"

"Lagebericht" auf der Aschinger Alm: Die Regionsbürgermeister mit Landesrat Johannes Tratter (vorne links).

Die Untere Schranne will bis 2019 mit Breitbandinternet versogt sein.

BEZIRK (mel). Ein gemeinsames, großes Ziel haben sich die Gemeinden der Unteren Schranne mit dem Glasfaserausbau in der Region gesetzt: Bis Ende 2019 soll flächendeckend schnelles Internet verfügbar sein. "Breitbandinternet ist in der heutigen Zeit für Privatpersonen, aber auch für die Wirtschaft und speziell für den Tourismus ein entscheidendes Kriterium", weiß Planungsverbandsobmann und Ebbser Bürgermeister Josef Ritzer.

126 Kilometer Leitungen

Im vergangenen Sommer starteten die Planungen bzw. der Ausbau in den Gemeinden Ebbs, Erl, Niederndorf, Niederndorferberg, Rettenschöss, Walchsee, Schwendt und Kössen. 740.000 Euro wurden im Planungsverband bereits verbaut. Die Gesamtkosten für die Erschließung belaufen sich auf rund 4,6 Millionen Euro, insgesamt 126 Kilometer Leitungen werden dabei verlegt. "Ohne die finanzielle Hilfe des Landes wäre dieses Vorhaben undenkbar", erklärt Ritzer. LR Johannes Tratter ergänzt: "Das Land investiert in den kommenden Jahren insgesamt 50 Millionen Euro in den Tiroler Breitbandausbau. Der Bezirk Kufstein ist dabei ein Vorreiter."

Rasche Umsetzung im Fokus

In Teilen der Unteren Schranne ist das Breitbandinternet bereits verfügbar, vergangene Woche ging die Aschinger Alm ans Netz. Betreiber sind die Kufsteiner Stadtwerke. "Momentan läuft die Ausschreibung für Erl. Unser Ziel ist es, in allen Regionsgemeinden Betreiber zu sein", erklärt Stadtwerke-GF Markus Atzl. Im heurigen Jahr wird in den Ortschaften weiter gegraben und verlegt, in Kössen und Schwendt laufen die Planungen für den Start 2016.
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