18.05.2016, 09:43 Uhr

„Gemeinsam sind wir stärker“: VP-Gemeinderätinnen im Bezirk Kufstein wollen sich vernetzen

VP-Frauen Bezirksleiterin Barbara Trapl und NRin Liesi Pfurtscheller. (Foto: VP-Frauen)
BEZIRK. Um ihr Projekt „Mehr Frauen in die Gemeindestuben“ weiterhin zu unterstützen, luden die VP-Frauen mit Landesleiterin NRin Liesi Pfurtscheller und Bezirksleiterin Barbara Trapl zum ersten Vernetzungstreffen im Bezirk Kufstein. „Das Wahlergebnis war für uns Frauen sehr erfreulich, jetzt sind wir gefordert, uns erfolgreich und konsequent in die Gemeindearbeit einzubringen.“, so Pfurtscheller.
Zehn Damen fanden sich am 10. Mai zum Treffen im Breitenbacher Gasthof Schwaiger ein.
 
„Die Mandatarinnen der verschiedenen Gemeinden werden oft mit ähnlichen Problemen konfrontiert. Daher ist für die erfolgreiche Arbeit wichtig und sinnvoll, sich kennen zu lernen, zu vernetzen und auszutauschen. Es geht darum, sich gegenseitig zu unterstützen. Neue Gemeinderätinnen mit noch wenig Erfahrung im Bereich der Gemeindepolitik können vom umfangreichen Wissen der bereits langjährig tätigen Gemeinderätinnen enorm profitieren. Wir sehen es als eine unserer vordringlichen Aufgaben an, politisch tätige Frauen zu stärken und zu unterstützen. Gemeinsam können wir viel zum Wohle unserer Gemeinden umsetzen und erreichen“, so Pfurtscheller über das Treffen.
 
Auch Bezirksleiterin Barbara Trapl war mit der Startveranstaltung zufrieden: „Ich freue mich, dass einige der Frauen unserem Angebot gefolgt sind. Ich stehe gerne mit Rat und Tat zur Seite und freue mich, wenn ich unterstützend tätig sein kann. Wir haben das Glück zwei (weibliche VP-, Anm.) Landtagsabgeordnete in unserem Bezirk zu haben und bedanke mich auch bei LA Bettina Ellinger für ihr Kommen und ihre Unterstützung.“ Geplant sind mehrere Vernetzungstreffen im Jahr.

Nach der Gemeinderatswahl 2010 waren 39 Frauen aus VP- oder VP-nahen Listen in den Gemeinderäten im Bezirk Kufstein vertreten, nach dem 28. Februar 2016 zählen die "Frauen in der Tiroler Volkspartei" 56 Frauen von VP-nahen bzw. VP-Listen, also 17 Frauen mehr. Das ist eine Steigerung von etwa 43 Prozent im Vergleich zur vorhergehenden Legislaturperiode.
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