29.03.2016, 09:38 Uhr

„Brandstadl5er“: Neue Bestzeit beim Riesentorlauf der fünf Steilhänge

Die Sieger des „Brandstadl5ers“: Romed Baumann und Christina Ager. (Foto: SV Scheffau)

140 Skifahrer standen am Samstag am Brandstadl, dem Hausberg von Scheffau, um sich bei Kaiserwetter den „Brandstadl5er“ hinunterzustürzen.

SCHEFFAU. Der einzigartige Riesentorlauf hat mit 1,25 km Strecke auf 391 Höhenmetern Weltcupniveau und ist doch für jeden Skiläufer ab 18 Jahre offen. Und dabei auch für Profis attraktiv, wie die Teilnahme von Weltcup-Rennfahrern wie Romed Baumann, Christina Ager, Christoph Wahrstötter, Paul Zimmermann, Patrick Koller und Roman Rabl bewies.
Die Tiroler Lokalmatadore Ager und Baumann holten dann auch ihren Rennklassen Gold. Bei der zweiten Auflage vom Brandstadl5er glänzte Romed Baumann in der Herrenklasse „Elite“ mit einem Lauf in sensationellen 1:16:76 und zeigte sich beeindruckt:
„Beim Brandstadl5er sind Laufzeit und Gelände durchaus mit Weltcup-Bedingungen zu vergleichen. Eine super Herausforderung und eine coole Piste!“

Dafür hatten die unermüdlichen Pistenpräparierer des Skiclubs Scheffau gesorgt, die aufgrund des Neuschnees die Strecke in Rennform bringen mussten. Bei den Damen holte sich Weltcup-Läuferin Christina Ager aus Söll den klaren Sieg mit 1:22:50. Sie meinte sogar, es wäre das „zacheste“ Rennen der Saison gewesen, da die Strecke sehr steil, lang und anstrengend ist. „Hut ab vor allen, die sich da runterkämpfen.“ Der Söller Parathlet Roman Rabl meisterte die fünf Steilhänge auf dem Monoski in 1:32.

Mit 80 Jahren in 1:54:54 über fünf Hänge

In der Klasse „Herren 1“ fuhr Ex-Rennprofi Bernhard Exenberger, ebenfalls Söller, mit 1:22:79 auf den ersten Platz vor Weltcupläufer Patrick Koller mit 1:23:11. Der "Brandstadl5er" lockte auch Skifahrer aus Deutschland und England nach Scheffau. In der Teamwertung der besten Fünf gewann die Mannschaft „Fit for Life“ knapp vor dem „WSV Söll and friends“.
Der Lauf verlangte den Teilnehmern Alles ab. Umso mehr gilt der Respekt dem ältesten Teilnehmer des Rennens: Der 80-jährige Anton Aschenwald aus Scheffau bewies nicht nur erstaunliche Kondition, sondern bewältigte seinen Hausberg in fantastischen 1:54:54.
Rennläufer und Zuschauer zeigten sich jedenfalls gleichermaßen begeistert von dem Rennen zum Saisonende.
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