13.05.2016, 08:40 Uhr

Begas-Prozess ohne Hauptangeklagten Simandl

Ex-Begas-Chef Rudolf Simandl ist laut einem Gutachten nicht verhandlungsfähig.

Sechs Angeklagte, 24 Verhandlungstage

EISENSTADT. Ab 6. Juni wird die Begas-Affäre im Landesgericht Eisenstadt neu aufgerollt. Der Verhandlungsplan sieht vorläufig 24 Prozesstage vor.
Die gerichtliche Aufarbeitung findet jedoch vorerst ohne Hauptangeklagten Rudolf Simandl statt. Der Ex-Begas-Chef sei laut einem Gutachten wegen „schwerster depressiver Befindlichkeitsstörung“ nicht verhandlungsfähig.
Simandl und zwei weiteren ehemaligen Begas-Angestellten werden Untreue sowie schwerer, gewerbsmäßiger Betrug sowie Veruntreuung und Geschenkannahme vorgeworfen.
Insgesamt müssen sich sechs Angeklagte vor Gericht verantworten – unter ihnen auch Ex-Begas-Vorstand Reinhard Schweifer wegen Untreue und Beitragstäterschaft.
Der im Zuge der Begas-Affäre entstandene Schaden wird mit mehr als vier Millionen Euro beziffert. Der Großteil wird Simandl angelastet.
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