17.08.2016, 15:15 Uhr

Großes Interesse an Alarmanlagen unter 1.000 Euro

Erfreut über das Interesse an der Alarmanlagenförderung: LHStv. Johann Tschürtz und Christian Spuller (Foto: LMS)

An Direktschaltung zur Landessicherheitszentrale wird noch gearbeitet

EISENSTADT. Sicherheitsreferent LHStv. Johann Tschürtz zeigt sich sichtlich erfreut: „Die große Nachfrage nach den günstigen Alarmanlagen beweist, dass wir richtig liegen.“

139 Alarmanlagen bestellt

So wurden seit Juni dieses Jahres 139 Alarmanlagen bestellt, 116 sind bereits verbaut worden. Ziel dieser Aktion ist es, jedem Haus- und Wohnungseigentümer im Burgenland – unter Berücksichtigung optimaler Förderung – die Möglichkeit zu bieten, eine professionelle Alarmanlage unter 1.000 Euro zu erwerben.

23 teilnehmende Betriebe

Mittlerweile beteiligen sich 23 burgenländische konzessionierte Alarmanlagenerrichter an der Aktion. „Alle Alarmanlagen entsprechen der Ö-Norm“, versichert Christian Spuller, Projektleiter für das Gemeinde-Sicherheitskonzept.


Direktschaltung zur Landessicherheitszentrale noch nicht möglich

Die angekündigte Direktschaltung der Alarmanlagen zur Landessicherheitszentrale kann derzeit aus technischen Gründen noch nicht umgesetzt werden. „Wir befinden uns noch in der Evaluierungsphase. Ich rechne damit, dass dies in etwa einem halben Jahr möglich sein wird“, so Spuller.

ÖVP: „Alarmanlagenförderung ist ein alter Hut“

Als „alten Hut“ bezeichnet ÖVP-Sicherheitssprecher Rudolf Strommer die Alarmanlagenförderung des Landes. „Schon bisher wurden bis zu 30 Prozent der Kosten von Alarmanlagen aus Mitteln der Wohnbauförderung gefördert. Das haben SPÖ und ÖVP bereits in der vergangenen Periode beschlossen“, erinnert Strommer, der es außerdem bedenklich findet, „dass die FPÖ nach einem Jahr in der Regierung nicht mehr zusammengebracht hat, als 139 Alarmanlagen zu verkaufen.“
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