09.05.2016, 17:16 Uhr

Nach Faymann-Rücktritt: „Es geht kein Weg an der burgenländischen Sozialdemokratie vorbei“

SPÖ-Landesgeschäftsführer Helmut Schuster fordert schnellstmöglich eine einheitliche Linie der SPÖ.

Reaktionen aus dem Burgenland nach dem Rücktritt des Bundeskanzlers

EISENSTADT (uch). Selbstbewusst zeigt sich die burgenländische SPÖ nach dem Rücktritt von Bundeskanzler und SPÖ-Bundesparteivorsitzenden Werner Faymann.


Schuster (SPÖ): Bundes-SPÖ muss die Unzufriedenheit unter der Bevölkerung ernst nehmen“

„Es gibt eine große Unzufriedenheit unter der Bevölkerung, die die Bundes-SPÖ ernst nehmen muss. In punkto Grenzsicherung, Grenzkontrollen, mehr Geld fürs Bundesheer, Asyl und Öffnung zur FPÖ geht kein Weg an der burgenländischen Sozialdemokratie vorbei“, so Landesgeschäftsführer Helmut Schuster.

LR Petschnig (FPÖ): Rot-Blau auch im Bund

Für Wirtschaftslandesrat Alexander Petschnig von der FPÖ ist es bedauerlich, „dass es Faymann während seiner achtjährigen Amtszeit in keiner Phase schaffte, Österreich in den entscheidenden wirtschaftspolitischen Indikatoren nach vorne zu bringen.“ Petschnig hofft, dass die SPÖ aus den Ereignissen die richtigen Schlüsse zieht und auch auf Bundesebene rot-blau ermöglicht.

Kölly (LBL) für Neuwahlen

Bündnis Liste Burgenland Chef LAbg. Manfred Kölly fordert nun den Rücktritt der gesamten Bundesregierung sowie sofortige Neuwahlen. Kölly: „Die Bundesregierung hat auf allen Ebenen versagt. Vorgezogene Neuwahlen sind die einzige Lösung um Österreich wieder auf Vordermann zu bringen!“

Wer folgt Faymann nach?
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hannes Fritz aus Eisenstadt | 10.05.2016 | 07:41   Melden
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