30.05.2016, 13:23 Uhr

68 Mal Gegenstände auf Kärntner Autobahnen "verloren"

„Die mangelnde Sicherung von Ladegut auf Dachträgern oder Anhängern kann zu verheerenden Unfallfolgen führen" (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Drängeln, Fahren ohne Licht oder zu spätes Einordnen - lang ist die Top-Liste der Ärgernisse und unfairem Verhalten. Der derzeitige Schwerpunkt der ASFINAG Verkehrssicherheits-Kampagne ist deswegen das Thema Fairness. Dazu gehören auch verlorene Gegenstände auf Fahrbahnen, welche ein enormes Sicherheitsrisiko darstellen.

Die ASFINAG registriert jährlich rund 1.500 Meldungen beim Verlust von Ladegut auf Autobahnen und Schnellstraßen. Zwar ist Kärnten in dieser Negativ-Statistik auf den guten hinteren Rängen, dennoch wurden 68 solcher Vorfälle im Vorjahr registriert. „Die mangelnde Sicherung von Ladegut auf Dachträgern oder Anhängern kann zu verheerenden Unfallfolgen führen. Die Sicherung bei Transporten ist unerlässlich, wenn es um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer geht. Für uns ist das eine Frage der Fairness im Straßenverkehr: mit einer ausreichenden Sicherung der Ladung hilft jeder mit, Unfälle zu vermeiden“, so ASFINAG-Geschäftsführer Josef Fiala.

Steiermark führt Negativ-Statistik

Knapp 1.500 Ladegutverluste auf Autobahnen und Schnellstraßen registrierte die ASFINAG im Jahr 2015. Spitzenreiter mit knapp 450 Verlusten ist die Steiermark. An zweiter Stelle liegt Salzburg mit 349 Meldungen gefolgt von Niederösterreich (185), Vorarlberg (138) und Oberösterreich (115). Deutlich geringer sind die Zahlen in Wien (87), Kärnten (68), Tirol (32) und im Burgenland (31). Ein verlorener Karton auf der Autobahn bei 139 km/h kann zu verheerenden Unfällen führen. „Jeder Verkehrsteilnehmer ist gesetzt dazu verpflichtet, für eine geordnete Sicherung von Ladegut zu sorgen. Die Zahlen zeigen jedoch, dass sich nicht jeder daran hält“, so Fiala. Rund 1.400 Mitarbeiter der ASFINAG sorgen dafür, dass verlorene Gegenstände sicher abtransportiert werden. Die absolut sicherste Variante ist jedoch, transportierte Gegenstände vor Fahrtantritt ausreichend zu sichern.

Gesichertes Ladegut ist gelebtes Fair Play

Eine ordnungsgemäße Sicherung der Ladung sollte gelebte Praxis im Fairplay auf unseren Straßen sein. Die ASFINAG informiert derzeit über die Kampagne „Fair lenken – an andere denken“ über faires Fahrverhalten, Verkehrssicherheit und Fair Play im Straßenverkehr. Gesichertes Ladegut gehört auch hier dazu und hilft nachweislich, Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit zu erhöhen.

Mehr Informationen dazu gibt es unter www.asfinag.at

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