12.05.2016, 09:09 Uhr

Neues Landes-Leichtathletikzentrum begeistert

Pressekonferenz Leichtathletik Leistungszentrum Kärnten: Leistungszentrum-Leister Werner Pullnig, Landesverbandspräsident Albert Gitschthaler, Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, Leistungszentrum-Trainer Georg Werthner, Conny Wohlfahrt, Carina Pölzl, Sarah Lagger und Landessportdirektor Arno Arthofer. (Foto: LPD/ Jannach)

verbesserte Möglichkeiten für Athleten - mit Schul-Offensive kommt Bewegung in die Turnstunden

In der Klagenfurter Leopold Wagner Arena startet das Landesleistungszentrum Leichtathletik (LLZ) durch. Das neue Team rund um Präsident Albert Gitschthaler präsentierte die ambitionierten Ziele. Eine Verbesserung der Sportmedizinischen Betreuung und der Trainingsmöglichkeiten sowie eine engere Zusammenarbeit mit den Kärntner Schulen ist geplant. Den Mitgliedsvereinen ein zuverlässiger Partner zu sein steht bei allen Vorhaben im Vordergrund.

Leichtathletik-Erfolge haben Tradition

„Wenn die Leopold Wagner Arena ein Zentrum wird, dann ist das sehr positiv. Wenn daraus das Landesleistungszentrum für Leichtathletik wird, ist das umso besser. Leichtathletik-Erfolge haben in Kärnten bereits eine lange Tradition. Wir müssen den Nachwuchstalenten die Möglichkeiten bieten, die sie brauchen, um diese Tradition fortzusetzen“, so Sportreferent LH Peter Kaiser. Er betonte, dass auch die Finanzierung über das Land Kärnten für die nächste Zeit gesichert sei.

Neuer Trainer

Zahlreiche ehemalige Spitzen-Leichtathleten konnten für das Vorstandsteam gewonnen werden, welches seit Mai 2015 die Geschicke des Kärntner Leichtathletikverbandes (KLV) lenkt. Das LLZ dient zur Förderung von Sportlern der Altersklassen U16 bis U23 mit nationaler und internationaler Perspektive. Gregor Werthner konnte als Trainer und Koordinator gewonnen werden.

Internationale Möglichkeiten für Schüler

Parallel zum Leistungszentrum hat der KLV eine „Leichtathletik-Offensive für Kärntner Schulen“ gestartet. Robert Kropiunik ist Initiator dieses Projektes, bei dem Schülern sogar die Möglichkeit geboten werden soll an großen internationalen Wettkämpfen wie den „United World Games“ teilzunehmen.

„Die Leichtathletik in Kärnten ist nicht, wie so oft behauptet, tot“, lobte Gitschthaler. Das Landesleistungszentrum will er als neue Heimat für alle Vereine verstanden haben. In die selbe Kerbe schlug KLV-Vizepräsident Werner Pullnig: „Wir wollen den Vereinen bei ihrer täglichen Arbeit unter die Arme greifen.“
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