11.10.2016, 14:10 Uhr

Österreichisch-slowenisches Strahlenschutz-Expertentreffen in Kärnten

Das Atomkraftwerk Krško während eines Hochwassers im Jahr 2010 (Foto: MORS/wikipedia)

Österreich beteiligt sich an grenzüberschreitenden Verfahren bei Krško-Laufzeitverlängerung

Heute findet das 18. jährliche Strahlenschutz-Expertentreffen zwischen Slowenien und Österreich, erstmals in Kärnten statt. Jüngste Entwicklungen und Erkenntnisse im Strahlenschutz, notwendige Vorbereitungen bei Notfällen und der akute Stand des slowenischen Nuklearprogramms stehen auf der Tagesordnung. "Dabei wird auf Expertenebene auch über die sensible Thematik der nuklearen Abfallentsorgung gesprochen“, so Umwelt- und Energiereferent Rolf Holub. Auch die seismische Gefährdung in der Region rund um das Atomkraftwerk Krško soll diskutiert werden.

Unterstützung aus Kärnten

"Eine Verlängerung nach slowenischem Recht sei nur mittels einer Umweltverträglichkeitsprüfung möglich. Österreich wird sich auf jeden Fall an diesem Umweltverträglichkeitsprüfungs-Verfahren grenzüberschreitend beteiligen und seine Sicherheitsinteressen entsprechend einbringen. Aus Kärnten wird dazu natürlich jede erdenkliche Unterstützung kommen", so Holub zur Laufzeitverlängerung des Blocks 1 des Atomkraftwerk Krško. Dabei beziehe er sich auf neueste Informationen aus dem Bundesministerium. Bereits im Jahr 2020 könnte das entsprechende Verfahren.
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