05.10.2016, 18:00 Uhr

Die kleine Welt am Wörthersee für das ganze Jahr

Business Lunch auf einer Weltreise: Hannes Guggenberger und Gerd Leitner in Minimundus (Foto: Wajand)

Minimundus steht in Klagenfurt vor seiner ersten Wintersaison. Hausherr Hannes Guggenberger hat viel vor.

KLAGENFURT. Sowohl der Eingangsbereich als auch das Restaurant in Minimundus sind neu gestaltet. Da wundert es wenig, dass Geschäftsführer Hannes Guggenberger in seine große, kleine Welt bittet, für den Business Lunch.
Allerdings: Auch abgesehen von den Sanierungsmaßnahmen tut sich im populären Ausflugsziel einiges. "Wir stehen vor unserer ersten Wintersaison", kündigt Guggenberger an. War bisher Ende Oktober stets Schluss mit der Weltreise am Wörthersee, gibt es heuer erstmals keine Pause über die kalte Jahreszeit. "Eine strategische Entscheidung", wie der Hausherr kommentiert. 250.000 Besucher tummeln sich jedes Jahr zwischen den Modellen; Guggenberger will heuer 300.000 Gäste zählen. "Dann rechnet sich das Offenhalten auch", sagt er.

Der erste Winter für Minimundus

Als entscheidenden Grund für die Wintersaison nennt der Geschäftsführer allerdings die Mitarbeiter. "Wir haben hier ein tolles Team", lobt er die insgesamt 50 Personen in Minimundus. Sie haben nun eine Ganzjahresstelle. Guggenberger: "Ich möchte mich auf die Mitarbeiter verlassen können, deshalb muss es auch für sie passen."
Die gesamte Ausstellung wird allerdings nicht über den Winter zugänglich sein. "Teilweise machen wir sie aber auch außen winterfest", kündigt Guggenberger an. Locken will er die Gäste mit einer erweiterten Ausstellung im Inneren sowie Advent-Programm auf dem Vorplatz und der Terrasse. Das Motto lautet freilich: Reise um die Welt.

Museum als Unterhaltung

Guggenberger und sein Team sind stets bemüht, den Besuchern Neues zu bieten. "Die Ausstellung ist schnell alt, wenn das Handy spannendere Unterhaltung bietet", ist er sich bewusst. Deshalb stehen besondere Effekte ganz oben auf Guggenbergers Liste. Darunter: die Begehung des Petersdoms via virtual Reality oder ein rasanter Ritt über die chinesische Mauer.
"Kinder wollen vor allem Bewegung in den Modellen", so Guggenberger zum "klassischen Minimundus". Züge und Schiffe müssen sich bewegen, und auch das Wasser freilich echt sein.
190 Modelle gibt es in Minimundus; 20 davon sind stets in Reparatur. Und: Es soll nahezu jährlich eine Neuheit hinzukommen. "Letztes Jahr war es der Pyramidenkogel", ruft Guggenberger in Erinnerung. In Bau befindet sich derzeit das Louvre in Paris. "Der Eingang ist fertig; wir brauchen noch zirka fünf Jahre", so der Geschäftsführer.
Großen Wert legt Guggenberger auf die Wünsche seiner Gäste – vor allem Österreicher und Deutsche. "Sehr oft nennt man uns die Allianz-Arena als Wunsch-Modell", gibt er preis. Die Größe des Modells macht den Betreibern von Minimundus allerdings derzeit einen Strich durch die Rechnung.

1.500 Gäste bei Regen in Minimundus

Wo es geht, stellt sich Guggenberger auf seine Besucher ein – mit Erfolg. "Sogar an Regentagen haben wir im Sommer zirka 1.500 Leute auf dem Gelände", ist er stolz auf das Erreichte. Vor allem aber zeigt es ihm, wie "sehr es in Kärnten Einrichtungen wie Minimundus braucht".

Für eine Pause auf großer Weltreise

Das Restaurant in Minimundus erstrahlt nach dem Umbau in modernem Glanz. Nun kümmert sich Raimund Stani mit seiner Familie um die Gäste – ob Minimundus-Besucher oder nur Freunde seiner Küche. Zutritt zum Restaurant gibt es nämlich auch ohne Eintrittskarte für die Ausstellung.
Wer Platz nimmt, findet Snacks und Klassiker auf der Karte – für Frühaufsteher gibt es auch Frühstücksangebote. Stani will größere Gesellschaften für sein Restaurant gewinnen. Man kann nämlich auch Firmen- oder Weihnachtsfeiern in den Räumen abhalten.

Zur Sache - Menü

Das Restaurant in Minimundus wurde kürzlich neu gestaltet.

Nun führt Raimund Stani mit seiner Familie das Lokal im Ausflugsziel.

Aus der Küche kommen Snacks, Burger und klassische Gerichte. Auch Frühstücksangebote sollen die Gäste ins Minimundus locken – der Eintritt zum Restaurant ist übrigens frei.

Beim Business Lunch gab es:

Steaktoast mit Salat, Pommes Frites und Sauce

Europa-Burger mit frittierten Zwiebelringen, Salat und Pommes Frites
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