24.03.2016, 13:30 Uhr

Was Sie schon immer über Ostern wissen wollten

Meister Lampe bringt zu Ostern Eier und Geschenke. (Foto: MEV-Verlag)

1. Wo hat das Wort Ostern seinen Ursprung?

Das ist bis heute nicht ganz sicher, es gibt verschiedene Interpretationen. Ostern leitet sich von der germanischen Fruchtbarkeitsgöttin Ostara ab. Sie hat den Hasen als heiliges Tier, daher kommt auch der Osterhase. Die Alternative hierzu wäre: Ostern leitet sich von der Himmelsrichtung Osten, wo die Sonne aufgeht, ab. Das kann als Symbol für die Auferstehung Christi interpretiert werden. Andere Meinungen sagen, dass sich das Wort Ostern“ eher auf die Taufe, das zentrale Ereignis des christlichen Festes in den ersten Jahrhunderten bezieht. Früher fanden die meisten Taufen in der Osternacht statt.

2. Warum sind die Ostereier bunt?

Früher wurden die Eier, die in der Fastenzeit gelegt wurden (sie durften nicht gegessen werden), gefärbt, um sie von den frisch gelegten Eiern zu unterscheiden. Aber auch hierfür gibt es unterschiedliche Vermutungen.

3. Warum sind Eier Ostersymbole?

Das Ei gilt in der christlichen Theologie und in der europäischen Kunstgeschichte als Symbol für die Auferstehung Christi.

4. Warum fällt Ostern jedes Jahr auf ein anderes Datum?

Der Ostersonntag ist jedes Jahr der erste Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Demnach ist Ostern jedes Jahr anders. Es ist garantiert, dass an einem Karfreitag keine Sonnenfinsternis stattfinden kann, denn das wäre ein schlechtes Omen.

5. Andere Länder, andere Sitten

Während bei uns der Hase die Eier bringt, hat in der Schweiz der Kuckuck diesen Job übernommen. Auch in Deutschland gibt es andere Tiere, die außer dem Hasen, die Eier liefern: der Fuchs, der Storch und der Hahn.

6. Was hat die Osterinsel mit Ostern zu tun?

Die Osterinsel verdankt ihren Namen tatsächlich dem Osterfest. Sie wurde am Ostersonntag des Jahres 1722 vom holländischen Admiral Jakob Roggeveen entdeckt.

7. Wo werden die Eier am liebsten versteckt?

Die beliebtesten Verstecke im Garten sind die Regenrinne, Hängetöpfe, oder auf den Kopf gestellte Planzentöpfe. In einer Wohnung findest man die Eier em ehesten im Bett oder in der Waschmaschine.

8. Teure Ostereier

Der Zar Alexander III. ließ sich von der russischen Goldschmiede Fabergé ein Ei anfertigen, welches er seiner Frau schenkte. Es war aus purem Gold und kostete Alexander umgerechnet ca. 500.000 Euro.
Das Diamant-Ei von Manfred Wilde kostet 5 Millionen britische Pfund (umgerechnet aufgerundet 6,1 Millionen Euro). Es ist mit mehr als 1.000 Diamanten besetzt und gehört derzeit einem Sammler, der anonym bleiben möchte.
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