08.04.2016, 12:02 Uhr

Veraltete Zylinderschlösser sind ein Sicherheitsrisiko

Konsumentenschützerin LHStv. Mag. Karin Renner. (Foto: SPÖ NÖ)

(Red.).-

„Veraltete Zylinderschlösser können zum Sicherheitsrisiko werden, zumal Profieinbrecher mit entsprechenden Werkzeugen, beispielsweise speziellen ‚Einbruchsschlüsseln‘, derartige Schlösser binnen Sekunden knacken können. Eine Sicherheitstüre allein ist also keine Garantie für einen funktionierenden Einbruchsschutz, auch das Schloss sollte alle paar Jahre eine Modernisierung erfahren. Hier ist die Polizei im Zuge des Kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes eine sehr gute Anlaufstelle für ratsuchende BürgerInnen, Hilfe und News gibt es auch zum Thema Sicherheitstüren. Doch auch im Fachhandel bekommt man fundierte Beratung“, so Niederösterreichs oberste Konsumentenschützerin LHStv. Mag. Karin Renner zum Thema Sicherheit und Einbrüche.

Viele Bewohner meinen auch, dass Türen mit Knauf/Knopf von außen nur mit einem Schlüssel geöffnet werden können und versperren Ihre Wohnungstüre deshalb nicht extra. Dass es sich dabei um einen großen Irrtum handelt, wissen viele erst wenn sie von einem Einbruch betroffen sind. Unversperrte oder sehr schwach ausgeführte Wohnungstüren sind in Sekunden ohne Lärmentwicklung geöffnet. „Wohnungstüre daher immer versperren, auch wenn man nur kurz die Wohnung verlässt“, rät Renner.

Einbrüche in Wohnungen und Wohnhäusern sind weiterhin eine große Herausforderung für die Sicherheitsorgane. Diese Delikte sind für die Betroffenen außerordentlich belastend, zumal ja die eigene Wohnung, das eigene Haus oder das eigene Auto betroffen sind. Leider fördert das Land Niederösterreich seit Jänner 2016 den Einbau von Wohnungs-Sicherheitstüren nicht mehr! „Ich plädiere dafür, diese Förderung wieder aufleben zu lassen, war sie doch eine wichtige Unterstützung für die Sicherheit unserer LandesbürgerInnen“, so LHStv. Renner.
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