26.07.2016, 22:05 Uhr

NÖ Kliniken: Wirtschafts- und Beschäftigungsmotor der Regionen

Landesrätin Petra Bohuslav, Landesrat Karl Wilfing. (Foto: Zezula)

ST. PÖLTEN. Die NÖ Landes- und Universitätskliniken garantieren an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr die Versorgung der niederösterreichischen Bevölkerung. Zusätzlich leisten sie aber auch einen unverzichtbaren Beitrag für die wirtschaftliche Entwicklung in den Regionen.

„Kliniken sind ein wesentlicher Faktor für die Wirtschaft in Niederösterreich. Die NÖ Kliniken sichern einerseits zahlreiche Jobs – derzeit zählen wir rund 20.500 Mitarbeiterinnen in den NÖ Landes- und Universitätskliniken. Andererseits erzielen wir durch die Zusammenarbeit mit den verschiedensten Branchen einen positiven Effekt auf die gesamte Wirtschaft. So lösen Niederösterreichs Spitäler eine Gesamtwertschöpfung für unser Bundesland von 1,51 Milliarden Euro aus. Davon profitieren unsere heimischen Betriebe und Arbeitsplätze werden geschaffen“, betonen Landesrat Mag. Karl Wilfing und Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

Von den NÖ Kliniken profitieren insgesamt mehr als 6.000 Firmen, davon sind mehr als 2.700 in Niederösterreich angesiedelt.

Neben der Versorgung der Bevölkerung haben die NÖ Kliniken damit auch wirtschaftlich eine große Bedeutung. Denn gerade beim Einsatz von öffentlichen Geldern steht die Effizienz der eingesetzten Mittel im Vordergrund. „Daher haben wir die Effizienz und die Effekte der eingesetzten Mittel von Univ. Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber errechnen lassen. Die Ergebnisse zeigen einmal mehr, dass die NÖ Landeskliniken-Holding mit ihren 27 Standorten neben der Versorgung der Patientinnen und Patienten ein unverzichtbarer Bestandteil für die niederösterreichische Wirtschaft ist. Die Kliniken haben eine direkte Bruttowertschöpfung von 1,15 Milliarden Euro, davon bleiben rund 734 Millionen Euro direkt in der Region. Inklusiver der Folgeeffekte haben wir eine regionale Gesamtwertschöpfung für Niederösterreich von über 1,51 Milliarden Euro. Je 1.000 Euro eingesetzter Landesmittel wird eine gesamte regionale Wertschöpfung von etwa 1.500 Euro erzielt“, betont Landesrat Mag. Karl Wilfing.

Außerdem generieren wir durch die Kliniken hohe Beschäftigungswirkungen. „Durch Folgeeffekte werden für Österreich mehr als 44.000 Stellen geschaffen und regional können rund 37.500 Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden. Die Jobs in den Kliniken direkt sind zudem unabhängig von Konjunktur und stabilisieren damit auch andere Branchen“, erklärt Landesrat Wilfing.

Landeskliniken sind ein zentraler Baustein für die wirtschaftliche Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit Niederösterreichs

Insgesamt sind die Landeskliniken nicht nur für die medizinische Versorgung der Menschen und die Gesundheit der Bevölkerung essentiell, „sondern der gesamte Sektor Gesundheit und Sozialwesen ist relevant und macht mehr als 7 Prozent der Gesamt-Bruttowertschöpfung in Niederösterreich aus“, hält Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav fest. Von den Forschungsaktivitäten im Bereich „Medizintechnik und medizinische Biotechnologie über die Technopole, Donau-Uni Krems, der Karl-Landsteiner-Privatuniversität für Gesundheitswissenschaft oder IST Austria bis hin zum Gesundheitstourismus sind Felder, die davon profitieren. „Die modernen und professionellen Kliniken in Niederösterreich, die oft auch Partner in Forschungsprojekten sind, sind daher ein wesentliches Element damit in Niederösterreich Entwicklungen, Innovationen und professionelle Leistungen möglich werden und sie sind damit ein zentraler Baustein für die wirtschaftliche und Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit Niederösterreichs“, steht daher für Landesrätin Bohuslav fest.
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