25.08.2016, 00:00 Uhr

Erstes Halbjahr 2016: Wieder Rekordergebnis für Oberbank

Generaldirektor Franz Gasselsberger: Der Überschuss stieg auf 87,9 Millionen Euro. (Foto: Eric Krügl)

Die Bank konnte den Überschuss nach Steuern auf 87,9 Millionen Euro erhöhen – eine weitere Kapitalerhöhung könnte im Herbst bevorstehen.

OÖ. Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger konnte am Dienstag dieser Woche ein Rekordergebnis Ergebnis für das erste Halbjahr 2016 präsentieren: Der Überschuss vor Steuern stieg um 9,2 Prozent auf 104,8 Millionen Euro, der Überschuss nach Steuern stieg um fünf Prozent auf 87,9 Millionen Euro. Die Kernkapitalquote der Oberbank ist seit 2008 auf 14 Prozent angewachsen.

In den vergangenen fünf Jahren ist das Gesamtkreditvolumen auf 13,4 Milliarden Euro gestiegen. Das Firmenkundenkreditvolumen ist um 4,8 % auf 10,6 Milliarden Euro gewachsen, wobei die Investitionsfinanzierungen sogar auf 7,5 Milliarden Euro gestiegen sind. Wachstumstreiber waren die geförderten Investitions- und Exportfinanzierungen. Aber auch im Privatkreditgeschäft verzeichnet die Oberbank ein Plus von 7,6 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Ebenso erreichten die Kundenvermögen mit 25,4 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert.

Darüber hinaus erweiterte die Oberbank im ersten Halbjahr 2016 ihr Filialnetz: Fünf Filialen – zwei in Wien, und je eine in Jena, Erfurt und Ulm – wurden eröffnet. Bis zum Jahresende ist die Gründung zwei weiterer Standorte in Ungarn geplant.

Kapitalerhöhung wird geprüft
Auch eine weitere Kapitalerhöhung könnte bevorstehen: Der Vorstand der Oberbank hat laut Gasselsberger den grundsätzlichen Beschluss gefasst, das Vorhaben einer Kapitalmaßnahme im vierten Quartal 2016 "zu prüfen und zu evaluieren". Die bisherigen Kapitalerhöhungen seien sowohl für Aktionäre als auch für die Bank ein großer Erfolg gewesen, meint der Generaldirektor.

Zuversichtlich bleibt Gasselsberger auch hinsichtlich des Ausblicks. Es wird ein weiterer Zuwachs beim Kreditvolumen von fünf bis sechs Prozent und ein Einlagenanstieg von 1,5 bis zwei Prozent im Jahresvergleich 2015/2016 erwartet.
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