14.07.2016, 13:40 Uhr

IV-Konjunkturumfrage: "Neuerliche Skepsis"

"Der Frühjahrsaufschwung setzt sich leider nicht fort", sagt Joachim Haindl-Grutsch. (Foto: IV OÖ)

Industriellenvereinigung OÖ erwartet, dass die Verbesserung der aktuellen Geschäftslage von neuerlicher Skepsis überschattet wird.

OÖ. Die Hoffnung, dass sich die Konjunkturbelebung vom Frühjahr in der oberösterreichischen Industrie auch während des restlichen Jahres fortsetzt, bewahrheitet sich nicht: Laut jüngster Konjunkturumfrage der Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ), an der sich 109 Firmen mit insgesamt 100.400 Mitarbeitern beteiligten, sind die Zukunftserwartungen nach einem Zwischenhoch im ersten Quartal dieses Jahres nun wieder weniger erfreulich.

Gewichtet nach den Mitarbeiterzahlen glauben nur noch vier Prozent der Unternehmen an eine Verbesserung der Geschäftslage in sechs Monaten, 90 Prozent sehen eine gleichbleibende Entwicklung, während sechs Prozent der Unternehmen Verschlechterungen erwarten. Der Saldo aus Positiv- und Negativmeldungen ist damit von zuvor +23 Punkte auf nunmehr -2 Punkte unter die Nulllinie gesunken. Eine nachhaltige Belebung der Industriekonjunktur in Oberösterreich sei laut IV somit nicht in Sicht: „Der Frühjahrsaufschwung setzt sich leider nicht fort, die zukunftsgerichteten Indikatoren sind bereits wieder von Pessimismus geprägt“, sagt IV OÖ-Geschäfsführer Joachim Haindl-Grutsch. Positiv an den aktuellen Umfragewerten sei aber, dass sich die aktuelle Geschäftslage entsprechend der Prognosen vom Frühjahr tatsächlich verbessert habe. „Der im ersten Quartal aufgekommene Optimismus hat sich im zweiten Quartal also bewahrheitet“, so Haindl- Grutsch.
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