15.07.2016, 15:08 Uhr

"Jugendliche aus allen Ecken der Welt"

Olga Lackner und Mohammed Beheshti vom Europagymnasium Lisa/Auhof in Linz bei der Future Leaders Conference in München. (Foto: Land OÖ/Stinglmayr)

Olga Lackner und Mohammad Beheshti vom Europagymnasium Lisa/Auhof in Linz nahmen an der "Future Leaders"-Konferenz in Bayern teil. Jugendliche aus vier Kontinenten konnten ihre Zukunfts-Konzepte Horst Seehofer und den anwesenden Regierungsschefs vorstellen.

OÖ/BAYERN. Sie sind die "Future Leaders", die Anführer und Gestalter der Zukunft: 14 Jugendliche aus Bayern, Georgia, Québec, Shandong, Sao Paulo, Oberösterreich und Westkap trafen sich parallel zur Hauptkonferenz der "Powerregionen" von 14. bis 15. Juli in Bayern. Sie sollten sich Gedanken machen, wie ihre Zukunft aussehen werde und welche Herausforderungen auf die junge Generation zukommen könnten. Unter dem Titel "Generation 5.0 – Living and Learning in 2040" tauschten sich "Jugendliche aus allen Ecken der Welt" aus, wie Mohammad Beheshti sagt.

Der 16-jährige Linzer, dessen Eltern 2001 aus Iran nach Österreich kamen, war einer dieser Future Leaders. Gemeinsam mit seiner Mitschülerin Olga Lackner brachten sie die oberösterreichische "Zukunftsperspektive" bei der Münchner-Konferenz ein. Beide, Lackner und Beheshti, besuchen derzeit die sechste Klasse des Europagymnasiums Lisa/Auhof in Linz. "Wir haben uns bei der Konferenz alle sehr gut verstanden und es war sehr spannend die verschiedenen Gedanken von Schülern rund die Welt zusammen zu bringen", sagt Beheshti. Der junge Linzer begeistert sich in der Schule für naturwissenschaftliche Fächer und spricht perfektes Englisch. Deshalb durfte er mit einer Kollegin aus Québec (Kanada) den Regierungschefs am ersten Konferenztag die Ideen der "Future Leaders" präsentieren. "Das war das erste internationale Projekt in dieser Größenordnung, das ich gemacht habe. Es war natürlich schon sehr beeindruckend", so Beheshti.
Bis er seinen Mitschülern am Europagymnasium von seinem Auftritt am internationalen Parkett berichten kann, wird es allerdings noch einige Zeit dauern. Denn zunächst steht ein weiterer Termin auf dem Programm, fast gleich wichtig, wie die "Future Leaders"-Konferenz: die Sommerferien.
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