19.05.2016, 14:08 Uhr

Swimmingpool, Schwimmteich und Co.: Der Sprung ins eigene Wasser

Pools, die sich abdecken lassen, sind von Vorteil, wenn Kinder sie nutzen. Kinder müssen ständig unter Aufsicht sein. (Foto: Grumer/CC BY-ND2.0)

Luxus genießt, wer sich in der heißen Jahreszeit im eigenen Swimmingpool erfrischen kann, statt sich im überfüllten Freibad drängen zu müssen.

ÖSTERREICH. Das Angebot an Swimmingpools ist groß. Neben klassischen Pools gibt es auch Schwimmteiche oder eine Kombination aus beidem: den Naturpool. Wo es sich besser badet, entscheiden in erster Linie die persönliche Vorliebe, der verfügbare Platz und das Geldbörserl. Der klassische Swimmingpool wird in großen und kleinen Varianten angeboten, als (günstiges) Aufstellbecken, das im Winter wieder abgebaut wird, oder als ein in den Boden eingelassenes Becken. Der Inbegriff des Luxus ist das Infinity-Becken. Durch die Wasserkante entsteht der Eindruck, das Wasser gehe endlos weiter.

Pflanzen reinigen das Wasser

Naturfreunde werden mit einem Schwimmteich Freude haben. Er besteht aus einer Schwimm- und einer Regenerationszone, in der Wasserpflanzen für die Reinigung des Wassers sorgen. Fische dürfen allerdings nicht eingesetzt werden. Vorteilhaft ist der geringe Wartungsaufwand. Jedoch benötigt dieser Teich ausreichend Platz, eine Beheizung ist nur sehr begrenzt möglich.

Vorsicht, Sturzgefahr!

Wer es natürlich mag, aber auf Beheizung, Beleuchtung oder Massagedrüsen nicht verzichten möchte, kann sich für einen Naturpool entscheiden. Die Pflanzen dienen hier in erster Linie der Dekoration. Zu beachten sind auch einige Sicherheitsvorkehrungen: "Die meisten Vorfälle in Bädern passieren immer noch durch Stürze", sagt Robert Terp vom TÜV Austria im Gespräch mit den Regionalmedien Austria. Um Stürze durch Ausrutschen möglichst zu vermeiden, rät Terp, beim Einbau spezielle Bodenbeläge zu verwenden.



Zur Sache Robert Terp vom TÜV Austria über Gefahren von Swimmingpools: "In allen Freizeitanlagen, die Wasser als Spaßelement anbieten, passieren die meisten Unfälle durch Stürze. Dem beugt die ständige Pflege der Flächen rund um das Badebecken vor. Jedoch ist bereits bei der Neugestaltung auf die Auswahl der passenden Bodenbeläge zu achten, etwa beim Beckenrand, auf Treppen oder Leitern. Ertrinken stellt eine große Gefahr dar, speziell für Kinder. Verantwortlich sind dafür oftmals die vorhandenen Wassertiefen, die für Nichtschwimmer leider nicht geeignet sind, wie auch die ungehinderte Zugänglichkeit der Anlagen."


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Klara Fa aus Liezen | 25.05.2016 | 09:41   Melden
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