04.07.2016, 10:38 Uhr

Alltagsstress raubt den Schlaf

Damit das Aufstehen am morgen wieder Freude bereitet, sollte man etwaige Schlafstörungen beim Arzt abklären. (Foto: michaeljung/Fotolia.com)

Viele können nach einem ereignisreichen Tag nicht mehr richtig abschalten.

Heutzutage ist das ständige Erreichbarsein Normalität geworden. Doch in dieser "Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft" gelingt es vielen Menschen nicht mehr, am Abend abzuschalten. Häufig grübelt man noch über Probleme, selbst wenn man schon im Bett liegt. Folglich kommt es oft zu Schlafstörungen. Weitere Auslöser sind neben dem Stress auch körperliche oder psychische Erkrankungen wie Depressionen, Demenz oder Essstörungen. Aufgrund dessen fallen das Einschlafen, aber auch das Durchschlafen schwer. Man hat das Gefühl, zu wenig geschlafen zu haben. Bei fortgeschrittenen Schlafstörungen kann es auch zu einem teilweisen Einschlafen während des Tages kommen. Dies darf man nicht unterschätzen. Anhaltende Schlafstörungen bringen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mit sich. Vorsicht ist auch bei speziellen Symptomen wie Schlafwandeln, langen Albträumen, abruptem Aufschrecken aus dem Tiefschlaf oder Zähneknirschen geboten. Angesichts dieser gefährlichen nächtlichen Ereignisse sollte ein Facharzt aufgesucht werden.

Baldrian, Hopfen und Melatonin

Zur Behandlung von Schlafstörungen können Melatoninpräparate und pflanzliche Mittel wie Baldrian und Hopfen verwendet werden. Baldrianextrakt wirkt schlaffördernd, Hopfen unterstützt ebenfalls die natürlichen Schlafmechanismen. Auch für das Hormon Melatonin wurde in mehreren Studien eine positive Wirkung im Sinne einer verkürzten Einschlafzeit und besseren Schlafqualität bestätigt.

Mehr zum Thema Schlafen lesen Sie hier.

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