14.10.2016, 09:30 Uhr

Ein schwaches Herz löst oft Atemnot aus

Bei Herzschwäche fällt das Atmen schwer. (Foto: nandyphotos/ Fotolia.com)

Geschwollene Beine, Schwindelanfälle und Atemnot können Anzeichen für eine Herzschwäche sein.

Herzschwäche tritt häufig bei Personen über 65 Jahren auf. Erste Anzeichen dafür, dass das Herz nicht mehr genug Kraft hat, das Blut durch den Körper zu pumpen, können geschwollene Beine oder Knöchel sein, aber auch Hustenanfälle im Liegen. Herzspezialist Dozent Deddo Mörtl, Universitätsklinikum St. Pölten: "Zuerst kommt es beim Stiegensteigen zu Atemnot, in weiterer Folge bereiten schon ebene Strecken Probleme, schließlich fällt das Atmen beim Liegen schwer." Abgeschlagenheit und Schwindelanfälle können auch auf eine Herzschwäche hindeuten.

Ultraschall bringt Klarheit

Wenn der Arzt die Herztöne abhört, kann er bereits Unregelmäßigkeiten feststellen, die eine Herzschwäche vermuten lassen. Klarheit bringen EKG, Ultraschall, Bluttests und ein Lungenröntgen. Wird die Herzschwäche nicht behandelt, kommt es durch den Sauerstoffmangel zur Schädigung von Organen. Außerdem ist das Risiko für einen tödlichen Herzstillstand stark erhöht. Es ist wichtig, regelmäßig die verordneten Medikamente einzunehmen und leistungsangepasste Bewegung zu machen. Die Medikamente können das Herz entlasten, die Gefäße erweitern und den Umbau des Herzgewebes verhindern.

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