15.04.2016, 12:16 Uhr

Einsam durch Schwerhörigkeit

In Gesellschaft: Mit einem Hörgerät sind auch soziale Kontakte wieder angenehm erlebbar. (Foto: Robert Kneschke/Fotolia.com)

Nicht mehr richtig hören zu können wirkt sich negativ auf die Psyche aus

(ch). Schwerhörigkeit tritt zumeist schleichend ein, sei es durch hohe Lärmbelastung im Alltag oder aufgrund von Abnützungserscheinungen des Gehörs im Alter. In der Folge ergeben sich oft psychische Probleme: Viele Betroffene flüchten in die Isolation, was das Risiko für eine Depression erhöht. Hörgeräte, die perfekt an die Bedürfnisse des Schwerhörigen angepasst sind, können den Wiedereinstieg ins Sozialleben erleichtern. Wenn das Gehör immer schlechter wird, dann leiden auch die zwischenmenschlichen Kontakte. Viele Betroffene können das Sozialleben nicht mehr genießen, denn es ist anstrengend, Gesprächen zu folgen, wenn man immer nur Wortfetzen versteht. Ständig "Wie bitte?" fragen zu müssen ist den Hörgeschädigten oft zu peinlich, sie schämen sich für ihr schlechtes Gehör.

Gut hören im Alltag

Um die Abwärtsspirale, die von schlechtem Hören über Isolation bis hin zur Depression verlaufen kann, anzuhalten, müssen Angehörige und Betroffene rechtzeitig die Notbremse ziehen. Angehörige sollten behutsam darauf hinweisen, dass das Tragen eines Hörgeräts keine Schande ist und ebenso wie das Tragen einer Brille nicht unbedingt etwas mit hohem Alter zu tun hat und einfach zum Alltag dazugehören kann.

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Elfriede Goritschnig aus Klagenfurt | 19.04.2016 | 08:20   Melden
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