04.08.2016, 17:00 Uhr

Lebensmittelvergiftung! Was tun?

In lange abgelaufenen oder verunreinigten Lebensmitteln können krankmachende Keime stecken. (Foto: freshidea - Fotolia.com)

Etwas schlechtes gegessen? Lebensmittelvergiftungen aufgrund verdorberner Speisen lösen Durchfall, Übelkeit und Erbrechen aus, manche Betroffene bekommen auch Fieber. Je nach Erreger verläuft eine Vergiftung unterschiedlich schwer.

In Österreich ist die bakterielle Lebensmittelvergiftung am häufigsten. Verursacher sind z.B. Salmonellen, Campylobacter, Shigellen oder Escherichia coli. Salmonellenvergiftungen rühren oft von rohem Geflügelfleisch, Fisch, rohen Eiern oder Speisen, die diese enthalten wie Tiramisu, her.

2.000 Arten von Salmonellen

Hat man etwas mit Salmonellen infiziertes gegessen, kommt es nach sechs bis 72 Stunden zu Beschwerden, die etwa eine Woche andauern. Typisch sind Bauchkrämpfe, Erbrechen, Fieber, Schüttelfrost, Durchfälle sowie extremer Flüssigkeitsverlust. Das kann vor allem für kleine Kinder, Ältere oder chronisch kranke Personen gefährlich werden. Sie benötigen zusätzlich zu ausreichender Flüssogkeitsversorgung manchmal auch Antibiotika. Bei leichten Formen werden keine Medikamente verordnet, da diese die Bakterienausscheidung verlängern können.

Vergiftungen vorbeugen

Um eine Infektion mit Keimen wie Salmonellen zu vermeiden, sollten gefährdete Lebensmittel stets ausreichend gekocht bzw. auf mindestens 75 Grad Celsius erhitzt werden. Besonders im Sommer sollten Speisen immer gut gekühlt werden, regelmäßiges Händewaschen und allgemeine Sauberkeit helfen zusätzlich Lebensmittelvergiftungen zu verhindern.

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