25.08.2016, 13:20 Uhr

Mit Magnetresonanz Krebs ausschließen

Eine Magnetresonanztomographie kann auch als Vorsorgeuntersuchung bei der Brust eingesetzt werden. (Foto: hrenuca - Fotolia.com)

Neben der Mammographie und dem Ultraschall kann bei einem unklaren Befund eine Magnetresonanztomographie Klarheit schaffen.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau, allein in Österreich kommt es jährlich zu mehr als 5.000 Neuerkrankungen. Früherkennung ist sehr oft lebensrettend. Daher ist es sehr wichtig, einmal im Jahr zum Frauenarzt und ab 40 Jahren alle zwei Jahre zur Mammographie zu gehen. Sie ist gemeinsam mit einem Ultraschall die wichtigste Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs. Ist Brustkrebs bereits in der Familie aufgetreten, sollte die Mammographie schon bei jüngeren Frauen in Absprache mit dem Arzt durchgeführt werden.

Magnetresonanz bringt Sicherheit

Manchmal ist aber der Befund bei Mammographie und Ultraschall unklar. Hier kann eine Magnetresonanztomographie (MRT) als Zusatzverfahren helfen, einen Tumor in der Brust zu 100 Prozent auzusschließen. Wenn im Zuge der MRT keine Krebszellen gefunden werden, dann ist ein weiteres Risiko für diesen Zeitraum quasi ausgeschlossen. Das haben Forscherinnen von der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin (MedUni Wien) anhand einer Studie mit über 2.300 Patientinnen nachgewiesen.
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