14.04.2016, 11:00 Uhr

Probiotika in Lebensmitteln

Joghurt steckt voller gesunder Probiotika, gute Bakterien, die z.B. für eine regelmäßige Verdauung sorgen. (Foto: M.studio - Fotolia.com)

Bestimmte Bakterienstämme, die gesundheitsfördernde Eigenschaften haben, insbesondere für den Darm, werden als Probiotika bezeichnet. Sie kommen in verschiedenen Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungen vor.

Nützliche Darmbakterien spielen eine wesentliche Rolle für die Verdauung und einige Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper. Sie helfen bei der Zerlegung von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen, produzieren Vitamin B12 und K, säuern den Darminhalt im Dickdarm an, unterstützen das Immunystem und bilden Substanzen gegen krankmachende Keime.

Bifidobakterien und Lactobazillen

Probiotika wie Bifidobakterien und Lactobazillen werden schon beim Geburtsvorgang von der Mutter auf das Baby übertragen, das auf dieser Grundlage seine gesunde Darmflora aufbauen kann. Mit Lebensmitteln wie Sauerkraut, das aufgrund der Fermentation Probiotika enthält oder Jogurt, kann auch später die schützende Bakterienvielfalt angereichert werden.

Bedeutung von Präbiotika

Anders als Probiotika sind Präbiotika keine Bakterien, sondern unvderdauliche Nahrungsbestandteile (z.B. Inulin), die den guten Darmbakterien als Nahrung diesen. Gewisse Nahrungsergänzungsmittel aber auch manche Lebensmittel wie Chicoree enthalten wertvolle Präbiotika.

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