18.03.2016, 10:22 Uhr

Scharf sehen wird mit den Jahren schwieriger

Mit den Jahren kommt man um eine Brille nicht herum. (Foto: contrastwerkstatt - Fotolia.com)

Im Normalfall tritt die Alterssichtigkeit ab dem 45. Lebensjahr auf, als natürliche Begleiterscheinung des Alterungsprozesses.

Meist ab Mitte 40 wird Lesen ohne Brille zunehmend mühsam. Die Buchstaben in der Zeitung sind nicht mehr zu entziffern, außer man hält das Schriftstück weg - je weiter, desto besser. Und spätestens, wenn die Arme irgendwann „zu kurz“ werden, ist die Zeit für eine Lesebrille gekommen.

Natürliche Veränderung

Die Altersichtigkeit ist keine Krankheit, sondern eine natürliche Veränderung der Augen: Die Anpassung an unterschiedliche Entfernungen beim Sehen lässt nach, damit fällt es auch schwerer, besonders in der Nähe scharf zu sehen. Die Alterssichtigkeit trifft Männer wie Frauen gleichermaßen. Die richtige Brille hat der Optiker, wichtig ist aber auch die regelmäßige Augenuntersuchung beim Arzt.

Einmal im Jahr zum Augenarzt

Der Augenarzt misst den Augeninnendruck, untersucht den Sehnerv und prüft das Gesichtsfeld. All das sind wichtige Untersuchungen, um erste Anzeichen des Grünen Stars zu erkennen. Es gibt spezielle Augentropfen, die das Fortschreiten der Erkrankung stoppen können, unbehandelt führt der Grüne Star zu Erblindung.

Der Graue Star kommt im Alter am häufigsten vor

Beim Grauen Star wird die Linse zunehmend trüb, der Betroffene sieht wie durch einen Grauschleier, bei einer Operation wird die trübe Linde durch eine künstliche ersetzt. Sehr wichtig ist auch die Untersuchung der Netzhaut, um krankheitsbedingte Änderungen rechtzeitig zu entdecken.

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