11.08.2016, 09:06 Uhr

Stress macht Lust auf ungesundes Essen

Wenn wir im Arbeitsstress sind, entscheiden wir uns oftmals für einen besonders ungesunden Snack. (Foto: Miriam Dörr - Fotolia.com)

Im Stress greifen wir viel zu oft zu fettigen Snacks, Softdrinks oder Süßigkeiten.

Prinzipiell sind sich Mediziner einig: Stress ist ungesund. Wer regelmäßig unter zu starkem Druck steht, tut der Psyche damit ebenso wenig Gutes wie dem Körper. Die Anspannung schadet unter anderem Immunsystem und Blutgefäßen, auch der Magen spielt dann gerne verrückt. Umso wichtiger wäre es, in solchen Situationen wenigstens vernünftig zu essen, doch das fällt vielen Menschen äußerst schwer.

Schlechtes Gewissen

Gerade wenn der Stress am größten ist, steht zumeist ungesundes Essen am Speiseplan. Selbst Personen, die normalerweise hohen Wert auf eine gesunde Ernährung setzen, greifen dann zu fettigen oder sehr süßen Snacks. Nach der Fressattacke haben wir meistens schlechtes Gewissen, dabei sind wir aber eigentlich fast unschuldig.

Gesunden Vorrat anlegen

Eine Studie hat nämlich gezeigt, dass unter Stress auch unser Gehirn anders reagiert. Das führt zu einer stark reduzierten Selbstkontrolle, daher sind wir gegen den Reiz von Chips, Schokolade und Co. nahezu machtlos. Um diesem Effekt auszuweichen, hilft wohl nur gezielte Vorbereitung. So lohnt es sich etwa, am Arbeitsplatz einen kleinen Vorrat an gesunden Snacks anzulegen. Das macht es einfacher, stressbedingte Heißhungerattacken einigermaßen unbeschadet zu überstehen.

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