09.06.2016, 19:30 Uhr

Süchtig nach Sport

Sportsüchtige stecken im Fitnesswahn fest, ihr Leben kreist um Muckis und Co. (Foto: chesterF - Fotolia.com)

Man möchte meinen, dass es kaum Menschen gibt, die sich zuviel bewegen. Doch sie gibt es. Sportsucht ist vergleichbar mit anderen Süchten und kann das Leben von Betroffenen kontrollieren.

Ein erstes Anzeichen für Sportsucht ist ein schlechtes Gewissen, wenn man einen sportfreien Tag einlegt und wenn andere Lebensbereiche wie Familie oder Beruf vernachlässigt werden. Die Sucht spielt sich zwar auf psychischer Ebene ab, hat aber bei Ignorieren der Warnzeichen negative körperliche Konsequenzen.

Zuviel des Guten

Wogegen sich die meisten Menschen schwer tun, regelmäßig Sport zu betreiben, können Süchtige nicht mehr damit aufhören. Die Ursache für den Bewegungswahn liegt häufig in dem Bedürfnis der Realität zu entfliehen. Der Sport hilft den Betroffenen, sich von ihren Problemen abzulenken. Auch eine Kombination mit einer Essstörung ist möglich, wobei hier wieder andere Motive zum exzessiven Sport bewegen.

Mehr zum Thema "Wenn Sport zur Sucht wird" lesen Sie hier.

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