22.06.2016, 15:30 Uhr

Vorurteile gegen Nudeln und Co.

Wie, Kohlenhydrate sind gar nicht so "böse"? (Foto: Aarrttuurr - Fotolia.com)

Brot, Reis, Pasta und Kartoffeln machen dick, aufgebläht und schlechte Haut - so viele Diät-Ratgeber und Abnehm-Experten. Mancher verzichtet aufgrund solcher Vorurteile sogar gänzlich auf Kohlenhydrate. Dabei benötigt der Körper diese Art Nährstoffe, um reibungslos zu funktionieren.

Dass Kohlenhydrate generell dick machen ist ein reiner Mythos. Es kommt lediglich darauf an, die richtigen zu wählen. Vollkornbrot, Dinkelnudeln, gekochte Kartoffeln und brauner Reis halten lange satt und versorgen den Körper mit jeder Menge Nährstoffe. Vor allem im Kombination mit frischem Gemüse und hochwertigen Eiweißen, z.B. in Form von Fisch sind Kohlenhydrate ein wichtiger Bestandteil einer Mahlzeit.

Low Carb nicht gut für's Herz

Ernährungsweisen ohne Kohlenhydrate, sogenannte Low Carb Diäten, verbieten die Aufnahme von Brot, Nudeln und Co. Dafür stehen jede Menge Fleisch, Fisch, Eier, Käse und Gemüse auf dem Plan. Extreme Ausprägungen von Low Carb verbieten sogar Obst, da Bananen, Äpfel, Trauben und andere Früchte auch einen gewissen Anteil an Kohlenhydraten haben. Das bedeutet, dass in Relation eher viel Fett und große Mengen Eiweiß konsumiert werden.

Ein Zuviel an Eiweiß kann für Menschen mit Leber- und Nierenproblemen bedenklich werden. Herzkrankheiten können außerdem durch längerfristigen Kohlenhydratverzicht gefördert werden. Das erklärt sich durch den Anstieg des sogenannten Homocysteins im Blut, das als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt.

Mehr zum Thema "6 Vorurteile gegen Kohlenhydrate" finden Sie hier.

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