07.07.2016, 07:00 Uhr

Wann eine Darmspiegelung nötig ist

Darmkrebs bleibt oft lange ohne Beschwerden, eine jährliche Vorsorgeuntersuchung ab 50 wird daher empfohlen. (Foto: benschonewille - Fotolia.com)

Eine Darmspiegelung (Koloskopie) ist für viele eine sehr unangenehme Vorstellung. Die Untersuchung kann dank Früherkennung ernster Krankheiten wie Darmkrebs aber zum echten Lebensretter werden.

Bei einer Darmspiegelung wird der Dickdarm von innen untersucht, auch kleine Eingriffe können auf diesem Wege durchgeführt werden. Verwendet wird ein Endoskop, mit Hilfe dessen der Arzt das Organ genau prüfen kann. Die Methode wird nicht nur zur Darmkrebsvorsorge, sondern auch zur Erkennung und Behandlung anderer Darmerkrankungen genutzt.

Wichtige Vorsorgeuntersuchung

Ab dem 50. Lebensjahr sollte jeder einmal pro Jahr eine Darmspiegelung machen lassen. Dabei wird das Verdauungsorgan nach Polypen abgesucht. Polypen sind häufig Vorstufen von Darmkrebs, die während der Untersuchung auch gleich entfernt werden können. Diejenigen, die sich vor einer Darmspiegelung fürchten, sollten sich dennoch nicht vor der Untersuchung drücken - es gibt nämlich auch die Möglichkeit einer "sanften Koloskopie", bei der vor Beginn Beruhigungsmittel verabreicht werden.

Mehr zum Thema Darmspiegelung lesen Sie hier.

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