01.04.2016, 07:30 Uhr

Warum wir beim Küssen die Augen schließen

Der Grund für geschlossene Augen beim Kuss ist weniger romantisch als man vielleicht glauben mag. (Foto: UBER IMAGES - Fotolia.com)

Beim Schmusen sind die Augen geschlossen, das spricht für Leidenschaft, Nähe und Vetrautheit. Der wahre Grund hat mit Romantik allerdings wenig zu tun, wie Wissenschafter nun herausfanden.

Früher glaubte man, dass Menschen beim Küssen die Lider schließen, weil die Augen bei so großer Nähe das Gegenüber fokussieren können. Nach aktuellen Studienerkenntnissen stimmt dies jedoch nicht.

Küssen und schauen gleichzeitig?

Die echte Ursache: Wenn sich das menschliche Gehirn zu intensiv mit visuellen Reizen auseinandersetzt, können wir die beim Küssen erlebten Berührungen nicht ausreichend empfinden. Wir reagieren automatisch mit dem Schließen der Augen. Summa summarum ist der Mensch in der Kuss-Situation nicht Multitasking-fähig.

Die Romatik bleibt trotz diesem ernüchternden Ergebnis nicht ganz auf der Strecke: Schließlich machen wir letztendlich doch die Augen zu, weil wir uns ganz dem sinnlichen Erlebnis des Kusses hingeben und alles andere dabei komplett ausblenden wollen.

Mehr zum Thema "Warum machen wir beim Küssen die Augen zu?" finden Sie hier.

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Peter Würti aus Pinzgau | 08.04.2016 | 03:14   Melden
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