08.09.2016, 07:30 Uhr

Was steckt hinter Zahnfleischbluten?

Die richtige Mundhygiene ist das A und O zur Vermeidung von Zahnfleischbluten. (Foto: oneblink1 - Fotolia.com)

Gelegentliches Zahnfleischbluten ist keine Lapalie, sondern kann Anzeichen für ernste Erkrankungen sein, z.B. für eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) bzw. für Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis). Zahnfleischbluten ist manchmal auch ein Symptom anderer Krankheiten wie Diabetes oder eines Vitaminmangels.

Da eine Vielzahl von Problemen zu Zahnfleischbluten führen können, sollte jeder, der beim Zähneputzen Blut spuckt, eine zahnärztliche Untersuchung durchführen lassen. Sehr häufig steckt eine mangelnde Mundhygiene dahinter, zu den Blutungen gesellt sich dann zumeist auch Mundgeruch. Auch hormonelle Veränderungen wie die Pubertät, eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre begünstigen Zahnfleischbluten.

Entzündung des Zahnhalteapparates

Parodontitis, oft fälschlicherweise als "Parodontose" bezeichnet, ist eine Entzündung des gesamten Zahnhalteapparates, die aus einer nicht ausgeheilten Zahnfleischentzündung entsteht. Betroffene haben Zahnfleischbluten, geschwollenes, gerötetes und empfindliches Zahnfleisch sowie Zahnfleisch-, Bindegewebe- und Knochenschwund. Parodontitis gilt als die Hauptursache für Zahnverlust im Erwachsenenalter. Damit es erst garnicht dazu kommt, sollte Zahnfleischbluten bzw. sämtliche Veränderungen am Zahnfleisch bei einem Arztbesuch abgeklärt werden. Eine entsprechende Behandlung kann drohenden Zahnverlust verhindern.

Mehr zum Thema Zahnfleischbluten lesen Sie hier.

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