01.06.2016, 20:00 Uhr

Wie erkenne ich einen Hörsturz?

Plötzlich nicht mehr richtig zu hören kann durch einen Hörsturz passieren. (Foto: voyagerix - Fotolia.com)

Unter einem Hörsturz versteht man die plötzliche Minderung der Hörfähigkeit, wobei die Heilungschancen sehr gut stehen.

Plötzlich nicht mehr oder nur noch sehr schlecht zu hören, kann das ganze Leben erschweren. Wenn das persönliche Umfeld nicht korrekt auf die neue Situation regiert, kann es sogar zu sozialer Vereinsamung führen. Dementsprechend unangenehm ist der Hörsturz, bei dem die Ohren von einem Moment auf den anderen nicht mehr richtig funktionieren.

Gute Chancen

Die genauen Ursachen sind unbekannt, als Risikofaktoren gelten Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte, Diabetes und Stress. Bei einer Schädigung durch zu starke akustische Belastung - z.B. Konzert - spricht man hingegen von Lärmschäden. Prinzipiell gibt es beim Hörsturz sehr gute Chancen auf eine Verbesserung.

Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten

So steigert sich bei mehr als der Hälfte der Betroffenen schon nach einer Woche wieder das Hörvermögen, in manchen Fällen kommt es sogar zu einer vollständigen Erholung. Wichtig ist, bei einer plötzlichen Verschlechterung der Hörfähigkeit sofort einen Facharzt aufzusuchen. Klassisch behandelt wird der Hörsturz mit Kortison, helfen könnten außerdem durchblutungsfördernde Medikamente. In manchen Fällen sind auch Stressreduktion, Psychotherapie oder Massagen hilfreich.

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