06.07.2016, 17:48 Uhr

Sommerfest mit Bundesminister Andrä Rupprechter

RMA-Vorstand Stefan Lassnig (l.) mit Bundesminister Andrä Rupprechter (r.).

Auf dem Sommerfest der agrarischen Interessensvertretung und Agrarpolitik sprachen Bundesminister Rupprechter, Kammerpräsident Schultes und Nationalratsabgeordneter Auer über aktuelle Herausforderungen für die Landwirtschaft.

ÖSTERREICH. Die Wetterküche meinte es 2016 nicht gut mit den heimischen Bauern: Spätfrost verursachte Schäden in Millionenhöhe. Zusätzlich ist der Milchpreis ein Sorgenkind der Agrarpolitik. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, sei laut Landwirtschaftskammer-Präsident Hermann Schultes das Ziehen an einem Strang der Schlüssel. "Gemeinsamkeiten suchen und finden – das bringt uns weiter und das haben wir am Schweinesektor schon gesehen", betonte er.

Erfolge im heurigen Jahr

Ein Erfolg in diesem Jahr sei die Entschärfung der Registrierkassenpflicht gewesen, sagte Nationalratsabgeordneter Jakob Auer. Denn rechtzeitig vor dem Sommer lieferte die Regierung Erleichterungen für Gastronomie, Bauern und Vereine. Die rasche Hilfe bei der Frostkatastrophe im April war für Bundesminister Andrä Rupprechter ein maßgeblicher Erfolg. "Hier haben alle Beteiligten zusammengearbeitet und das Finanzministerium war eine große Unterstützung", sagte Rupprechter.
>>Aus dem Archiv: Rupprechter kündigt Hilfe bei Frostschäden an

Die Stärke der heimischen Landwirtschaft sieht der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft in der Herkunft der heimischen Produkte. "Herkunft ist Zukunft! Das können wir von der Weinwirtschaft lernen", so Rupprechter. Übrigens ist laut Rupprechter auch die Bildung eine Stärke der österreichischen Landwirte: Innerhalb der Zentralmatura schnitten die land- und forstwirtschaftlichen Schulen im Fach Mathematik am besten ab.

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