07.07.2016, 09:54 Uhr

Ferienstart in Westösterreich: Verkehrsinfos und Stauvorschau

"Die Auswirkungen der Grenzkontrollen auf den Reiseverkehr sind das zentrale Thema der heurigen Reisesaison", sagt Markus Achleitner (ÖAMTC). (Foto: pixabay/hpgruesen – CC0 Public Domain)

Aufgrund von Grenzkontrollen wird es längere Wartezeiten geben – vor allem auf der Rückreise.

ÖSTERREICH. Am 9. Juli beginnen die Sommerferien in Westösterreich. Auch aus Deutschland und den Niederlanden werden sich Touristen auf den Weg nach Süden machen. Der ÖAMTC rechnet daher mit erheblichen Verzögerungen auf den Transitrouten.

Wartezeiten an den Grenzen

Verschärfend kommt heuer dazu, dass nicht nur Baustellen und Veranstaltungen die Reisekolonnen einbremsen, sondern zusätzlich auch mit Grenzwartezeiten zu rechnen ist. "Die Auswirkungen der Grenzkontrollen auf den Reiseverkehr sind das zentrale Thema der heurigen Reisesaison", sagt Markus Achleitner, ÖAMTC-Einsatzleiter für die Bundesländer Oberösterreich und Salzburg.

"Im Rückreiseverkehr nach Deutschland ist an den Übergängen Walserberg (A1), Kufstein-Kiefersfelden (A12) sowie bei Suben (A8) jedenfalls mit Wartezeiten zu rechnen. Zudem sollten sich Urlauber darauf einstellen, dass auch an weiteren Grenzen, etwa am Brenner (A13) oder beim Karawanken Tunnel (A11) kontrolliert werden könnte, womit diese ohnehin als Stau-Hotspots geltenden Verbindungen noch stärker belastet würden."

Die wichtigsten Staupunkte


  • A1 West Autobahn: Baustellenbereich Tunnel Liefering in Salzburg
  • A9 Pyhrn Autobahn: Bereich Tunnelkette Klaus, Gleinalm Tunnel
  • A10 Tauern Autobahn: Baustellenbereich zwischen Pongau und Lammertal und vor der Mautstelle St. Michael
  • A11 Karawanken Autobahn: vor dem Karawanken-Tunnel
  • A13 Brenner Autobahn: zwischen Mautstelle Schönberg und Brennerpass und weiter auf Südtiroler Seite bis Sterzing-Brixen (A22)
  • B179 Fernpass Straße: zwischen Füssen und Nassereith


"Wir rechnen ab Freitagnachmittag mit der ersten Reisewelle, die Hauptverkehrsrouten werden ab Samstagfrüh überlastet sein. Programmierte Staupunkte sind die Verkaufsstellen für Mautkarten und Vignetten. Wer sich diese schon vor Fahrtantritt besorgt, braucht zumindest keine Wartezeiten an den Ausgabestellen befürchten", sagt Achleitner.

Pannendienst ist bereit

Der ÖAMTC ist für das Wochenende gut gerüstet: "Wir werden je nach Tageszeit 40 bis 50 Pannenfahrer gleichzeitig im Einsatz haben. Für Samstag rechnen wir allein in Oberösterreich mit rund 500 Pannenhilfen und Abschleppungen", so Achleitner.

Aktuelle Verkehrsinfos finden Autofahrer auf der Website des ÖAMTC.

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