05.07.2016, 12:52 Uhr

Leichtigkeit auf italienisch – Alfa Romeo Giulia

Alfa Romeo Giulia: In der Topversion mit 510 PS schlägt ein V6-Biturbo-Benziner-Herz. (Foto: Alfa Romeo)

Nicht nur mit Kleeblatt und 510 PS zeigt die neue Giulia die Leichtigkeit des Fahrens.

Von Silvia Wagnermaier

FRANKFURT. Alfa Romeo-Fans dürfen sich freuen. Seit Ende Juni steht die neue Giulia bei den Händlern. Doch auch wer "Alfisti" für die Freunde des haarigen Außerirdischen aus Film und Fernsehen hält, könnte begeistert sein.

Giulia hat sportiven Charme ...
Vielleicht wegen dieser speziellen Art sportiver Leichtigkeit, die die Italiener mit der Giulia 2016 auf die neue Giorgio-Plattform gebracht haben: Die elegante äußere Erscheinung darf gefallen. Die schlicht wirkende Aufgeräumtheit kann gefallen. Sitzt man – sehr tief – und drückt den Startknopf auf dem kleinen Sportlenkrad, beginnt, was gefallen muss: Kilometer um Kilometer Richtung Frankfurter Hausberg und Kurve für Kurve den Feldberg hinauf eingenommen werden von komfortabler Kraft, dynamischer Leichtigkeit, unaufdringlicher Präzision. 510 PS an der Hinterachse treiben die Topversion Quadrifoglio. Das ist viel. Bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 307 km/h. Das ist schnell.

... aber ihr Zauber liegt im Fahrwerk
Die 510 PS wirken kraftvoll. Aber vor allem: ohne aggressiv zu sein. Selbst der röhrende Lärm aus dem Doppel-Auspuffendrohr behält sich vor, elegant zu bleiben. Zwar passen knackige Schaltung und direkte Lenkung – übrigens mit einem Übersetzungsverhältnis von 11,8:1 die direkteste im Segment. Langer Radstand. Okay, der längste im Segment. 50:50 Gewichtsverteilung. All das in Verbindung mit einem Fahrwerk, das keine unnötige Härte aufkommen lässt. Dass hier viel vom Zauber der neuen Giulia liegt, zeigt uns auch der 180-PS-Diesel mit feiner Achtgang-Automatik von ZF. Sanfter sind wir nie über einen hinigen Asphaltflickenteppich geschwebt.

Leichtigkeit: Das sind auch 1.374 Kilo Trockengewicht beim 180-PS-Diesel. 1.524 Kilo sind es beim kleeblattverzierten Quadrifoglio. Leichtigkeit: Das sind auch 35.390 Euro für den 2,2-Liter-Diesel mit 150 PS. Ab 38.890 gibt es den 180-PS-Diesel. Für 2.400 Euro mehr mit Achtgang-Automatik. Normverbrauch: 4,2 Liter. Für den Edel-2,9-Liter-V6 gelingt der Einstieg ab 85.900 Euro.
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hannes Fritz aus Eisenstadt | 05.07.2016 | 14:47   Melden
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Motor & Mobilität aus Land Österreich | 07.07.2016 | 10:26   Melden
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hannes Fritz aus Eisenstadt | 07.07.2016 | 13:43   Melden
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Peter Lercher aus Murtal | 09.07.2016 | 08:32   Melden
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