04.04.2016, 13:36 Uhr

Biomarke "Zurück zum Ursprung": Hofer zieht Bilanz

Stolz auf die Biomarke: Bio-Pionier Werner Lampert (li.) und Hofer-Generaldirektor Günther Helm (Foto: APA/Hofer)

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Biomarke "Zurück zum Ursprung" zog die Handelskette Hofer Bilanz und gewährte einen Blick in die Zukunft.

ÖSTERREICH. Vor zehn Jahren startete Hofer mit elf Produkten die Biomarke "Zurück zum Ursprung". Heute umfasst das Angebot über 400 Artikel. Dass Bioprodukte in Österreich gut gedeihen, haben jüngst die Ergebnisse der Agrarmarktanalyse der Agrarmarkt Austria Marketing (AMA) gezeigt – mittlerweile gibt ein Haushalt jährlich 120 Euro für Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft aus. Das entspricht einem Anstieg um fast 30 Prozent in den vergangenen fünf Jahren.

Ausweitung des Biofleischsortiments

Zahlen zum Umsatz wollte Hofer dennoch nicht nennen. Das umsatzstärkste Produkt sei die Milch, absatzstärkstes Eier, sagte Günther Helm, Hofer-Generaldirektor, bei einer Pressekonferenz in Wien. Ein großes Projekt, an dem derzeit gemeinsam mit Bio-Pionier Werner Lampert gearbeitet werde, sei die Ausweitung des Biofleischsortiments, wie Helm weiter sagte. So soll es demnächst Faschiertes vom Weiderind sowie Geflügelwürstel geben.

"Hahn im Glück"

Als weiteren Meilenstein nannten Helm und Lampert das Projekt "Hahn im Glück", das 2014 gestartet wurde und schrittweise die Abschaffung der Tötung von männlichen Küken zum Ziel hat. Seit Dezember 2015 wird kein einziges Hahnenküken mehr für die Eierproduktion der Hofer-Biomarke getötet.
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