04.08.2016, 11:08 Uhr

Handelskette Hofer steigt in Beliebtheitsskala auf

Unter Generaldirektor Günther Helm konnte die Supermarktkette ihren Ruf als attraktiver Arbeitgeber unter Wirtschaftsstudenten steigern. (Foto: Hofer)

Hofer ist laut dem Ranking von Trendence erstmals in die Top Ten der beliebtesten Arbeitgeber unter Wirtschaftsabsolventen gelandet. Der Lebensmittelhändler liegt demnach auf Platz zehn. Generaldirektor Günther Helm erklärt im Gespräch mit meinbezirk.at was sein Unternehmen macht, um sich als Arbeitgeber attraktiv zu machen.

Wie viele Mitarbeiter beschäftigt Hofer derzeit?
GÜNTHER HELM: Aktuell beschäftigen wir mehr als 10.000 Mitarbeiter in über 450 Filialen. Damit zählt Hofer zu den größten Arbeitgebern des Landes.

Bleibt es bei dieser Mitarbeiteranzahl?
Durch die österreichweite Einführung des eigenen Brot- und Backwarensystems namens Backbox sowie die Verlängerung der Öffnungszeiten konnten im letzten Jahr 1.300 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen, da wir unser Filialnetz in Österreich auf 500 Standorte ausbauen wollen.

Wie will Hofer als Arbeitgeber wahrgenommen werden?
Wir wollen sowohl bei potentiellen Bewerbern als auch bei unseren bestehenden Mitarbeitern als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden. Wir bieten spannende Aufgabenbereiche mit sehr guten Karriere- und Entwicklungschancen in einem fairen, verlässlichen und vielseitigen Umfeld.

Welche Bewerber-Zielgruppe hat Hofer?
Unser Kerngeschäft ist der Verkauf. Gemessen an der Zahl der Mitarbeiter ist das auch die größte Gruppe. Der Fokus liegt bei der Personalsuche daher vor allem auf Filialmitarbeitern. Die vielfältigen Teilzeitangebote bieten sich gut für Eltern an, um Beruf und Familie zu vereinbaren. Bei Akademikern ist die Position des Regionalverkaufsleiters besonders beliebt. Sie ermöglicht den Direkteinstieg ins Hofer-Management. Wir suchen aber auch Spezialisten in den Bereichen Logistik, Einkauf, Verwaltung und IT.

Was unternimmt Hofer, um neue Mitarbeiter zu gewinnen?
Seit Herbst 2015 schlagen wir unter dem Motto „Wir sind Hofer. Dabei sein zahlt sich aus.“ neue Wege ein. Dabei sind unsere eigenen Mitarbeiter nicht nur das Gesicht, sondern auch das Herz der Arbeitgeberkampagne. Mit ihrer Botschaft verdeutlichen sie, dass bei Hofer persönliche Fähigkeiten auch im Beruf erfolgreich eingebracht werden können. Durch authentische Auftritte sowie individuelle Erfahrungsberichte zeigen die Mitarbeiter, wer hinter dem Unternehmenserfolg steht.

Was bietet Hofer seinen Mitarbeitern?
Neben einer überdurchschnittlich hohen Bezahlung und flexiblen Arbeitszeiten bietet Hofer seinen Mitarbeitern Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen der Hofer-Akademie, abwechslungsreiche Tätigkeiten, ein gutes Betriebsklima, Teambuilding-Events sowie die Möglichkeit eines mehrmonatigen Sabbaticals. Wir setzen auch auf Gesundheitsinitiativen wie etwa Gratis-Impfaktionen, Workshops zur Gesundheit am Arbeitsplatz und fördern die Teilnahme an Sportveranstaltungen. Zusätzlich stellen wir unseren Mitarbeitern frisches Obst und Gemüse zur freien Entnahme bereit.

Wie geht Hofer mit Kritik auf Arbeitgeberbewertungsportalen um?
Wir sind sehr daran interessiert, unsere Prozesse laufend zu optimieren. Daher sind uns die Meinungen unserer Mitarbeiter und Bewerber besonders wichtig. Wir nehmen Kommentare auf Portalen sehr ernst, setzen uns intensiv damit auseinander und bieten zur Klärung der Sachverhalte immer auch ein persönliches und vertrauliches Gespräch an. Negatives wie positives Feedback hilft uns, unterschiedliche Blickwinkel zu vereinen, Themen aufzugreifen und daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten und Verbesserungen voranzutreiben.


Zur Sache: Trendence ist ein Forschungsinstitut im Bereich Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting. Jedes Jahr werden für Trendence-Rankings Schüler, Studierende und Young Professionals zu ihren Karriereplänen und Wunscharbeitgebern befragt.


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