25.05.2016, 15:35 Uhr

Wachstumsbranche Gesundheit ist ein Jobmotor

Angestelltenverhältnisse sind bei Yogalehrern eher die Ausnahme – meist üben sie ihre Tätigkeit selbstständig aus. (Foto: MEV)

Wachsendes Gesundheitsbewusstsein sowie der Fitness- und Wellnessboom sorgen dafür, dass neue Berufsbilder entstehen und klassische Gesundheitsberufe einen Aufschwung erleben. Da nicht alle Ausbildungen gesetzlich geregelt sind, gibt es eine Vielzahl privater Institute mit unterschiedlichen Preisen.

ÖSTERREICH. Der Anteil älterer Menschen wächst in den Industrieländern rasant und mit ihm der Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen. Derzeit sind laut AMS in ganz Österreich über 180 Stellen für Ärzte frei. Für Krankenpfleger sind 682 freie Stellen verzeichnet.

Klassische Gesundheitsberufe gefragt

Der Gesundheitssektor ist aber nicht nur deswegen eine Wachstumsbranche mit guten Jobaussichten. Neben den traditionellen, gesetzlich geregelten Gesundheitsberufen im Medizinbereich sind durch das gestiegene Gesundheitsbewusstsein neue Berufe im boomenden Fitness- und Wellnessbereich entstanden.

Wirrwarr bei Ausbildungen

Bis auf Fitnessbetreuer und Masseure, die dem AMS zufolge einen Aufschwung erleben, gibt es für die meisten Berufe keine gesetzlich geregelten Ausbildungen. Wer Shiatsu-Praktiker, Yoga-Lehrer oder Ernährungsberater werden möchte, sollte sich vorab gut über Ausbildung und rechtliche Vorschriften informieren. So werden etwa Kurse zur Ernährungsberatung von privaten Einrichtungen angeboten. Um als Ernährungsberater tätig zu werden, ist aber ein Studiumsabschluss im Fach Ernährungswissenschaften oder eine Ausbildung zum Diätassistenten Voraussetzung.

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