20.05.2016, 14:12 Uhr

Sicher mit dem Auto "gen Süden"

(Foto: ARBÖ)

Auch wenn Italien, Slowenien und Kroatien quasi "eh nebenan" sind, gilt es dort doch einige Bestimmungen zu kennen.

Unzählige Steirer werden in den nächsten Wochen und Monaten wieder ihre Koffer packen, rein ins Auto und Sonne und Erholung in den südlichen Nachbarländern suchen. Die WOCHE hat gemeinsam mit dem ARBÖ die wertvollsten Tipps für Reisen in unsere Lieblingsdestinationen Italien, Slowenien und Kroatien zusammengefasst. Aufgrund der bestehenden Flüchtlingsproblematik empfiehlt der ARBÖ heuer jedenfalls nur mit gültigem Reisepass ins Ausland zu fahren.

Benvenuti in Italia

Auch wenn der Strand bereits lockt, sollte man auf den italienischen Autobahnen keinesfalls zu schnell dran sein. Sogenannte Tutor-Systeme, die unseren Section-Control-Abschnitten entsprechen, weisen auf abgegrenzte Geschwindigkeitskontrollmessungen hin. Schon zwischen der Grenze und Udine gibt es in beide Fahrtrichtungen mehrerer solcher Abschnitte.
Achtung Kreisverkehr: Anders als bei uns hat – außer es ist anders beschildert – der einfahrende Lenker Vorrang. Aufpassen heißt es ab sofort bei Parkschäden: "Seit Februar nimmt die Polizei Anzeigen bezüglich Parkschäden nicht mehr entgegen. Folglich gibt es auch keine Bestätigung für die Versicherung", erklärt Thomas Jank, der steirische ARBÖ-Landesgeschäftsführer. Und interessant für alle Raucher: In Italien darf, wenn sich Kinder oder Schwangere im Fahrzeug befinden, nicht im Auto geraucht werden.

Gute Fahrt in Slowenien

Viele Urlauber suchen nach Auswegen, um die Vignette auf den slowenischen Autobahnen zu "umfahren": Eine besondere Mautfalle stellt der Kreisverkehr vor Maribor dar. Er gehört zwar nicht mehr zur Autobahn, ist aber trotzdem mautpflichtig. Achtung: Es gibt seit 2014 eine neue Mautkategorie für Fahrzeuge, die über der Vorderachse höher als 130 cm sind. Neu sind seit Kurzem Polizeikontrollen: Steigen bei einer Anhaltung durch die Polizei der Lenker oder andere Fahrzeuginsassen nämlich unaufgefordert aus dem Fahrzeug aus, drohen hohe Strafen.

Kroatien lässt grüßen

Alle Großeltern, Tanten und Onkel, die mit "fremden" Kindern auf Reisen gehen: In Kroatien – wie übrigens auch in Slowenien – ist eine Vollmacht der Erziehungsberechtigten mitzuführen. In Kroatien sind Autofahrer außerdem verpflichtet, ein Ersatzlampenset "an Bord" zu haben. Achtung auch bei der e-card: Diese gilt in Kroatien nicht, daher unbedingt an einen Urlaubskrankenschein denken.
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