12.06.2016, 05:30 Uhr

Endlich rauchfrei mit dem Klinikum

Betriebsdirektor Gebhard Falzberger (li.) und Beauftragte des Rauchfreien- Krankenhauses, Sigrid Weilguni (re.) mit zwei Mitarbeitern am Weltnichtrauchertag am LKH-Univ. Klinikum Graz (Foto: LKH-Univ. Klinikum Graz/W. Stieber)

Viele brauchen Unterstützung, wenn sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Das LKH-Univ. Klinikum hilft den Patienten, dem Glimmstängel Ade zu sagen.

Gebhard Falzberger, Betriebsdirektor des LKH-Univ. Klinikum Graz, ist das „Rauchfreie Krankenhaus“ seit Jahren ein wichtiges Anliegen. Dementsprechend viele Aktivitäten setzt man: Raucherberatung, Einzel- und Gruppenentwöhnprogramme sowie intensive Bewusstseinsbildung. Seit zehn Jahren ist das Klinikum „rauchfrei“: Rauchen ist nur in einigen klar definierten Rauchzonen erlaubt. 2010 erhielt das LKH-Univ. Klinikum Graz für das vorbildliche Engagement zum Nichtraucherschutz als erstes Krankenhaus in Österreich das Silberzertifikat.

Hilfe in der Raucherambulanz

Jährlich kontaktieren rund 130 Mitarbeiter den Arbeitsmedizinischen Dienst am Klinikum für eine Beratung zum Thema Rauchen. Und die Gruppenentwöhnprogramme „Rauchfrei in 6 Wochen“ sind regelmäßig ausgebucht. Was nicht überrascht, weil die Hälfte der Teilnehmer nach dem Kurs tatsächlich rauchfrei ist und die andere Hälfte den Zigarettenkonsum deutlich reduziert hat. Ein Drittel der Teilnehmer bleibt dauerhaft rauchfrei.
Seit 2013 gibt es auch eine eigene „Raucherambulanz“ für ambulante und stationäre Patienten, die mit dem Rauchen aufhören wollen. Im Jahre 2015 haben 107 Patienten diese „Raucherambulanz“ im LKH-Univ. Klinikum Graz besucht – das sind 22 % mehr als im Vorjahr 2014.
Auch der WHO- Weltnichtrauchertag am 31. Mai wurde genutzt, um Patienten und Mitarbeiter auf die Gefahren des Tabakkonsums hinzuweisen und über die Tabakentwöhnangebote am Klinikum zu informieren.
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