21.03.2016, 08:16 Uhr

Glyphosat auch Gefahr für Tiere?

Bienen, Insekten, Wildhasen oder Haustiere könnten von Glyphosat beeinträchtigt werden. (Foto: Bilderbox)

Die Aufregung ist groß und viele sind verunsichert. Wie es nun genau weiter geht mit der Verlängerung der Zulassung des Pflanzengifts Glyphosat steht noch nicht fest.

Diskutiert wurden in den letzten Tagen die möglichen Schäden für Mensch und Natur. Doch auch die Tierwelt sollte man nicht vergessen.

Der Österreichische Tierschutzverein ist besorgt um die Gesundheit und das Wohlergehen der heimischen Tiere, die mit dem Pflanzengift Glyphosat zwangsläufig in Kontakt kommen. Seien es die Insekten, Bienen, oder Wildhasen auf dem freien Feld, die ahnungslos in den behandelten Gräsern unterwegs sind, oder aber auch die zahlreichen Haustiere, die im eigenen Garten oder beim täglichen Spaziergang im Wald hinterm Haus der Gefahr Glyphosat ausgesetzt sind. Erste Untersuchungen zeigen, dass sich die Gefahr in Grenzen halten solle, ein Restrisiko bleibt jedoch bestehen.

Tiere müssen geschützt werden

Medien fragen sich, wie viel von dem Pflanzengift im behandelten Erntegut bleibt und schlussendlich auf unseren Tellern landet. Der Österreichische Tierschutzverein fasst noch weiter: Was geschieht mit den Tieren, die in Massentierhaltungen mit behandeltem Getreide gefüttert werden? Wie viel von dem Gift bleibt in den Tieren zurück? Welche Konsequenzen kann das für Tier und Mensch haben?
Der Österreichische Tierschutzverein fordert Untersuchungen über mögliche Konsequenzen für die Tierwelt – sei es für unsere Haustiere, freilebende Lebewesen oder für Tiere, die wir am Ende selbst verzehren. Und das alles muss geschehen, bevor eine Entscheidung über einen weiteren Einsatz des Pflanzengifts gefällt werden kann.
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