23.03.2016, 09:21 Uhr

Sicher unterwegs im Osterreiseverkehr – Aktion scharf der Polizei

Die Tiroler Verkehrspolizei wird den Osterreiseverkehr verstärkt im Auge behalten. (Foto: Krabichler)

Die Tiroler Verkehrspolizei appelliert an die Verkehrsteilnehmer – Verkehrsbehinderungen sind vorprogrammiert

TIROL. Am bevorstehenden Osterwochenende ist auf den meisten Tiroler Durchzugsstraßen, aber auch auf den Zufahrtsstraßen in die Wintersportgebiete aufgrund der guten Schneelage in diesen Gebieten mit einem erhöhtem Verkehrsaufkommen und damit verbunden auch mit temporären Behinderungen zu rechnen.

Betroffen sind vor allem die Inntal- und Brennerautobahn – A12 und A 13, die
Arlbergschnellstraße – S 16 bei Zams vor dem Perjentunnel, die Fernpassbundesstraße zwischen Nassereith und Grenze Deutschland – B 179 sowie die Zillertalbundesstraße – B 169.
Bei der Ausreise nach Deutschland kann es aufgrund von Grenzkontrollen in Kiefersfelden auf der Inntalautobahn – A 12 – im Bereich Kufstein zu Wartezeiten kommen. Seit 22.03.2016 wird der Verkehr im Kontrollbereich zweispurig vorbei geführt.

Lkw-Stau am Osterdienstag

Aufgrund von Lkw-Fahrverboten am Karfreitag (Richtung Deutschland und Italien) und Karsamstag (nur Richtung Italien) kann damit gerechnet werden, dass es im Früh- und Vormittagsverkehr am Dienstag nach Ostern zu deutlich erhöhtem Schwerverkehr auf der Inntal- und Brennerautobahn kommen wird.
Lkw-Lenker werden ersucht, die Sicherheitsabstände (50 m) einzuhalten und im Pendlerverkehr mögen etwas längere Anfahrtszeiten in Richtung Innsbruck einkalkuliert werden.
Über aktuelle Behinderungen wird die Tiroler Polizei laufend informieren.

Überwachungsmaßnahmen durch die Verkehrspolizei

In der Osterwoche, im Besonderen von Karfreitag den 25.03.2016 bis Ostermontag den 28.03.2016, wird es seitens der Tiroler Polizei zu einer intensiven Überwachung des Individual-, Ausflugs- und Reiseverkehrs kommen. Ziel der Überwachung ist es, durch präventive und repressive Maßnahmen das Unfallgeschehen möglichst gering zu halten.

Der Einsatz der Polizei konzentriert sich vor allem auf sensible Strecken und Zeiten, zu denen sich erfahrungsgemäß besonders viele Verkehrsunfälle ereignen (zwischen 13.00 und 19.00 Uhr bzw zur Nachtzeit). Berücksichtigt werden dabei vorzugsweise die Hauptunfallursachen wie Geschwindigkeit, Sicherheitsabstand und Alkohol.
Die Streifen der Landesverkehrsabteilung, der Bezirkspolizeikommanden, des Stadtpolizeikommandos und der Polizeiinspektionen werden alle zur Verfügung stehenden technischen Einsatzmittel wie Radar, Laser, Abstandsmess- und Lärmmessgeräte sowie Zivilstreifenfahrzeuge zum Einsatz bringen.

Appell der Tiroler Verkehrspolizei: „Damit jeder Verkehrsteilnehmer sicher und gesund sein Reise- oder Ausflugsziel erreicht, ist ein rücksichtsvolles und verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr unverzichtbar.

• Beachten Sie geltende Geschwindigkeitslimits und fahren Sie nie über Ihre Verhältnisse.
• Halten Sie einen entsprechenden Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ein.
• Beachten Sie auch den Grundsatz, auf den Konsum von Alkohol zu verzichten, wenn Sie noch ein Fahrzeug lenken müssen.

Eine Missachtung der bestehenden Vorschriften führt nicht nur zu hohen Geldstrafen, unter Umständen zu Führerscheinentzug und Begleitmaßnahmen, sondern im Falle eines Verkehrsunfalles vielfach auch zu großem Leid bei den Betroffenen.“
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.