22.03.2016, 15:20 Uhr

Alpine Notlage in Lech am Arlberg

Symbolbild (Foto: Polizei)

Französischer Skifahrer konnte am Felswand nicht mehr weiter

Am 21. März 2016 gegen 13.50 Uhr fuhr ein 42-jähriger französicher Staatsbürger mit seinen Alpinschieren von der Bergstation der Rüfikopf-Seilbahn in Lech auf der Schiroute "Langer Zug" etwa bis zur Hälfte ab und geriet dann in immer steiler werdendes, unverspurtes Gelände. Anfänglich kletterte er noch ein Stück weit durch das felsige Gelände ab bis er schließlich vor einer ca. 40 Meter hohen Felswand nicht mehr weiter konnte. Ein anderer Schifahrer, der den Mann beobachtet hatte, verständigte die Pistenrettung, die wiederum den Polizeihubschrauber anforderte. Der Schifahrer konnte schließlich mittels Tau geborgen werden. Ebenso seine Schier, die vorsorglich schon über die Felswand hinunter geworfen hatte, in der irrtümlichen Annahme, dass er über die Felswand abklettern könne. Der Mann wird wegen Übertretung nach dem Vorarlberger Sportgesetz bei der Bezirkshauptmannschaft Bludenz angezeigt.
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