15.03.2016, 09:40 Uhr

Starkes Rodelteam aus Ried i.O.

Der SV Ried/Rodeln setzt ganz auf die Ausbildung des Nachwuchses. (Foto: Anita Achenrainer)

Der SV Ried, Sektion Rodeln, legt viel Wert auf die sportliche Ausbildung des Nachwuchses.

RIED (joli)."Es ist mit Abstand der erfolgreichste Rodelverein in Tirol im Kinder- und Jugendbereich", betont der Sektionsleiter des SV Ried/Rodeln, Alfred Achenrainer (seit 2014/15).
Vor 50 Jahren gründete man die Sektion Rodeln im SV Ried. Heut zählt der Verein rund 25 aktive Rodel-Talente und eben so viele Freiwillige Helfer zu seinen Mitgliedern. Besonderes Augenmerk legt man auf die Nachwuchsarbeit.
Seit 2012 bestreitet der Verein erfolgreich tirolweite Rennen. Zu den jungen Ausnahmetalenten des SV Ried/Rodeln zählt auch Fabian Achenrainer. Zahlreiche Titel darf er sein Eigen nennen – So konnte er sich in der laufenden Wintersaison 2015/16 u.a. den Junioren Weltmeistertitel und den Österreichischen Juniorenmeistertitel sichern.
Mit drei Jahren ist Sophia Zöhrer das jüngste und Walter Waldner (75 Jahre) das älteste aktive Mitglied im SV Ried/Rodeln.
Seit 2005 wird auf der selbsterrichteten Rodelbahn mit Vereinshütte und Beleuchtung in Ried trainiert. Stetig wird die Bahn vom Verein erweitert. So wurden auch von Juli bis November 2015 in Eigenregie (1.800 Stunden) technische Ergänzungen vorgenommen – Beschneiung. "Wir konnten technische Voraussetzungen für die Durchführung nationaler und internationaler Großveranstaltungen in Ried schaffen", freut sich Achenrainer.
Großer Dank gilt vorallem den finanziellen Unterstützern und den zahlreichen freiwilligen Helfern.

Auf's Material kommt's an

Im Gegensatz zur hölzernen Sportrodel (10 Kilogramm) besteht die Rennrodel (14 Kilogramm) aus den Materialien Holz und Eisen und erreicht eine höhere Geschwindigkeit. Grundsätzlich gab es in den letzten Jahrzehnten keine großen Materialänderungen, jedoch die technischen Voraussetzungen entwickeln sich permanent weiter, erklärte man. Vor jedem Rennen werden das Gewicht der Rodel, der Neigungswinkel der Kuven, die Temperatur der Schienen, die Kuvenbreite sowie die Sitzhöhe und die Ausrüstung (Helm, Bremsplatte an Schuhen) des Rennteilnehmers kontrolliert.
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