27.06.2016, 09:42 Uhr

Landeck: Fusion zur Volksbank Tirol beschlossen

Die künftigen Vorstände der Volksbank Tirol AG freuen sich über das klare Votum der Eigentümer zur Fusion und blicken mit großem Optimismus in die Zukunft. Im Bild von links: Mag. Martin Holzer (Vorstandsvorsitzender-Stv.), Dir. Werner Foidl (Vorstandsmitglied), Dir. Mag. Anton Fuchs (Vorstandsmitglied) und Dir. Mag. Markus Hörmann (Vorstandsvorsitzender). (Foto: © Holy)

Mit jeweils großen Mehrheiten wurden in den Generalversammlungen der Tiroler Volksbanken am 23. Juni 2016 von den Eigentümern bzw. Eigentümervertretern der Banken die Fusionsbeschlüsse gefasst und somit die endgültigen Weichenstellungen zur Volksbank Tirol getroffen.

LANDECK. Die Volksbank Landeck, die Volksbank Kufstein-Kitzbühel und die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz verschmelzen im Herbst dieses Jahres zur Volksbank Tirol AG – die Eintragung im Firmenbuch ist für 1. September 2016 geplant, wobei die Fusion bilanziell rückwirkend per 1. Jänner 2016 erfolgt.
Die technischen Fusionen der Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG erfolgen am 3. September 2016 mit der Volksbank Kufstein-Kitzbühel eG und am 17. September 2016 mit der Volksbank Landeck eG.
Aus den drei Instituten entsteht eine starke Tiroler Regionalbank mit 39 Filialen, rund 470 Mitarbeitern, einer Bilanzsumme von über 3 Milliarden Euro und mehr als 100.000 betreuten Kunden.

Ansprechpartner für Kunden bleiben unverändert

Filialschließungen oder Mitarbeiterabbau im Zuge der Fusion sind nicht geplant und auch die persönlichen Ansprechpartner für unsere Kunden bleiben nach der Fusion unverändert.
Als finanzieller Nahversorger der Tiroler Bevölkerung will die Volksbank Tirol künftig eine führende Rolle als Anlage-, Wohnbau- und Unternehmer-Bank in Tirol einnehmen.


Ertrags- und kapitalstark

Durchschnittlich verfügen Österreichs Banken über eine Kernkapitalquote von 12,2 Prozent. Im Eigenmittel-Ranking der 5 größten Tiroler Banken liegt die Volksbank Tirol mit einer Eigenmittelquote von 19,5 Prozent und einer Kernkapitalquote von 17,5 Prozent unangefochten an 1. Stelle. Die Vorstände blicken in Anbetracht dieser Zahlen optimistisch in die Zukunft: „Die hervorragende Kapitalausstattung der Volksbank Tirol bedeutet Sicherheit für unsere Kunden und ist eine solide Basis für ein gesundes Kreditwachstum in der Zukunft.“


Vier Vorstände

Zum Vorstands-Vorsitzenden der Volksbank Tirol AG wurde Dir. Mag. Markus Hörmann, zum Vorsitzenden-Stellvertreter Dir. Mag. Martin Holzer bestellt. Weitere Mitglieder des Vorstandes sind Dir. Mag. Anton Fuchs und Dir. Werner Foidl.


Vier Hauptgeschäftsstellen

Die regionale Verankerung der Volksbank Tirol und die seit vielen Jahrzehnten gelebte Kundenpartnerschaft und Kundennähe wird durch die Bildung von 4 Hauptgeschäftsstellen in Innsbruck, Kufstein, Landeck und Schwaz mit jeweiligen Regionaldirektionen weiter gestärkt.
Die vier Hauptgeschäftsstellen (HGS) stellen den Sitz der Regionaldirektionen für die jeweilige Vertriebsregion dar, wobei die Leitung folgenden Führungskräften obliegt:
· HGS Innsbruck: Regionaldirektor Stefan Posch (Region Innsbruck und Umgebung)
· HGS Kufstein: Regionaldirektor Günther Marek (Region Unterland)
· HGS Landeck: Regionaldirektor Mag. Daniel Koler (Region Oberland)
· HGS Schwaz: Regionaldirektor Josef Tratter (Region Schwaz-Zillertal)
Mit dieser dezentralen Vertriebsstruktur soll sichergestellt werden, dass auch künftig viele wichtige Entscheidungen für die Kunden rasch und vor allem vor Ort getroffen werden.


Wir investieren in Tirol

Mag. Markus Hörmann: „Die Volksbanken sind jetzt eine rein österreichische Bankengruppe. Anstatt im Ausland zu spekulieren, konzentrieren wir uns auf die Region Tirol. Als Berater-Bank planen wir eine Wachstumsoffensive in allen Tiroler Regionen, insbesondere in den Bereichen Kommerzfinanzierung, Wertpapiergeschäft, Wohnbau- und Konsumfinanzierung. Die Einlagen unserer Kunden bleiben in Tirol und sichern vor Ort Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum. Wir finanzieren damit kleine und mittlere Unternehmen sowie den Wohnbau in Tirol.“


Wachstumsstrategie

Mag. Martin Holzer: „Synergien nutzen & Kräfte bündeln – wir verstehen den Zusammen-schluss der drei Tiroler Volksbanken zur Volksbank Tirol als Wachstumsstrategie und als klares Bekenntnis dafür, auch künftig als regionaler Bank-Partner vor Ort für unsere Kunden da zu sein. Wir sind überzeugt, dass der Rückzug anderer Banken aus dem Filialgeschäft und der direkten Beratung sehr große Wachstumsmöglichkeiten für uns bietet.“


Kundennähe bleibt

Werner Foidl: „Nahe am Kunden und Nähe zum Kunden, so unsere Devise. Wir leben, was wir sind – eine Regionalbank, die sich auf den optimalen Nutzen für unsere Kunden konzentriert. Die Kundennähe ist ein zentraler Baustein und steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Alle wesentlichen Entscheidungen für unsere Kunden werden weiterhin in der Region getroffen.“

Unser Qualitätsversprechen

Mag. Anton Fuchs: „Bedarfsorientierte Beratung und aktive Information stehen bei uns im Vordergrund. Mit dieser Strategie wollen wir auch in Zukunft unsere Spitzenwerte bei Kundenzufriedenheit und Weiterempfehlung sichern bzw. noch weiter ausbauen.
Als Berater-Bank bauen wir auf höchste Qualität in allen Belangen.


Wichtige Rolle im Verbund

Die neue Volksbank Tirol übernimmt auch Verantwortung für zentrale Aufgaben und wird beispielsweise als einzige Bundesländer-Volksbank mit zwei Stimmen (Mag. Markus Hörmann und Mag. Martin Holzer) im Aufsichtsrat der Volksbank Wien (= Zentralorganisation des VB-Verbundes) vertreten sein. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen und Erfolge als Tiroler Anlage-Bank ist die Volksbank Tirol künftig auch federführend bei der Festlegung der Wertpapierstrategie für den gesamten Volksbanken-Verbund.
Nach Abschluss der Fusionsprozesse Ende 2017 wird der Volksbanken-Verbund aus insgesamt 8 starken Bundesländer-Volksbanken und zwei Spezialinstituten bestehen.

Starke Partner

Die Volksbank Tirol verfügt außerdem über starke Partner im Produktbereich –
beispielsweise der Union Investment im Fondsgeschäft, der Teambank Österreich im Bereich Konsumfinanzierungen und der start:Gruppe im Bauspargeschäft.
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