31.03.2016, 09:10 Uhr

Nächtigungen: Bester Februar aller Zeiten

Ischgl verbucht im Februar 2016 312.000 Nächtigungen (+3,4 Prozent) und bleibt hinter Sölden die zweitstärkste Gemeinde in Tirol. (Foto: TVB Paznaun-Ischgl)

1,69 Mio. Nächtigungen (+4,3 Prozent) wurden im Bezirk Landeck erzielt. Die Zwischenbilanz von November bis Februar weist mit 4,06 Mio. Nächtigungen ein Plus von 0,99 Prozent auf.

BEZIRK. Der Bezirk Landeck schließt den Februar 2016 mit 1,69 Mio. Nächtigungen ab. Im Vergleich zum Vorjahr erzielt Landeck ein sattes Plus von 4,3 Prozent. In Summe sind das 70.000 Nächtigungen mehr. Auch die Ankünfte legten zu. Mit 290.000 Urlaubern verbucht Landeck ein Plus von 3,2 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste lag unverändert bei 5,8 Tagen.

Bester Februar

Das aktuelle Nächtigungs-Ergebnis sprengt alle bisherigen Rekorde. Noch nie konnten so viele Nächtigungen im Februar verbucht werden. Im Rekord-Winter 2013 wurde erstmals die 1,6-Mio-Nächtigungs-Marke erreicht. Die Februar-Bilanz 2016 toppt diesen Höchstwert um knapp 80.000 Nächtigungen.
„Die gute Schneelage, Ferienverschiebungen in der Schweiz sowie der zusätzliche Februar-Tag durch das Schaltjahr haben zum Rekordergebnis beigetragen“, analysiert Alexander von der Thannen, Hotelier in Ischgl und Tourismussprecher für den Bezirk Landeck in der Wirtschaftskammer, die erfreulichen Zahlen.


Vergleich der Bezirke

Mit 1,69 Mio. Nächtigungen führt Landeck auch im Februar das Ranking der Landesstatistik deutlich an. Schwaz als zweitstärkster Bezirk erreicht 1,53 Mio. Nächtigungen (+2,1 Prozent). Kitzbühel erzielt 1,08 Mio. Nächtigungen (+1,0 Prozent). Es folgen die Bezirke Imst mit 1 Mio. (+1,7 Prozent), Innsbruck-Land mit 740.000 (+1,7 Prozent), Kufstein mit 731.000 (+1,0 Prozent), Reutte mit 545.000 (+3,5 Prozent), Lienz mit 287.000 (-1,5 Prozent) und Innsbruck-Stadt mit 126.000 (+6,5 Prozent) Nächtigungen.
Tirol insgesamt verbucht 7,7 Mio. Nächtigungen. Das Plus von 2,3 Prozent schlägt sich mit 172.000 Nächtigungen mehr als im Vorjahr zu Buche.
„Landecks Zunahme im Februar um 70.000 Nächtigungen ist beachtlich. Da können die anderen Bezirke nicht mithalten. Schwaz steigert sich um 32.000, Reutte um 18.000, Imst um 17.000, Innsbruck-Land um 13.000, Kitzbühel um 10.000 und Kufstein und Innsbruck-Stadt um je 7.000 Nächtigungen. Lienz verliert sogar um 4.000 Nächtigungen. Das deutliche Plus für Landeck ist auch ein wesentlicher Impuls für die Arbeitsmarkt-Situation im Bezirk“, unterstreicht von der Thannen.


Die nächtigungsstärksten Gemeinden

Ischgl, St. Anton, Serfaus, Fiss, Kappl, Nauders, Galtür und Ladis sind auch im Februar unter den Top- 50 in Tirol.
Ischgl verbucht 312.000 Nächtigungen (+3,4 Prozent) und bleibt hinter Sölden die zweitstärkste Gemeinde im Land. St. Anton platziert sich mit 281.000 Nächtigungen (+3,4 Prozent) auf Rang 3. Serfaus folgt mit 222.000 Nächtigungen (+6,3 Prozent) an 5. und Fiss mit 185.000 Nächtigungen (+6,2 Prozent) an 6. Stelle. Kappl rechnet den Februar mit +5,6 Prozent ab und reiht sich auf Platz 16. Nauders freut sich über +5,4 Prozent und liegt wie Galtür mit +3,0 Prozent im Mittelfeld. Ladis findet sich mit +9,2 Prozent im hinteren Drittel der Top-50.

Plus in den Tälern, Minus im Talkessel

Die Gemeinden im Paznaun und Stanzertal, im Oberen und Obersten Gericht, am Sonnenplateau und im Kaunertal können sich über deutliche Plus-Ergebnisse freuen. Einzig Fendels weist ein minimales Minus von 0,9 Prozent auf. Rückgänge hingegen sind besonders im Talkessel Landeck-Zams und Umgebung zu verzeichnen. Die Bezirkshauptstadt Landeck fährt -12,0 Prozent und Zams -7,3 Prozent ein. Einzig Tobadill konnte mit +22,6 Prozent beachtlich zulegen.


Zwischenbilanz zur Wintersaison 2015/2016: Optimistischer Start in den Zieleinlauf

In der laufenden Wintersaison wurden im Bezirk Landeck von November bis Februar knapp 4,06 Mio. Nächtigungen erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr weist die Zwischenbilanz ein Plus von 0,99 Prozent auf. Der herausragende Februar konnte den verhaltenen Saisonauftakt wettmachen. In absoluten Zahlen bedeutet dies eine Zunahme von bisher 40.000 Nächtigungen mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
„Die Buchungslage für Ostern war sehr gut. Die Schnee- und Pistenverhältnisse sind überall perfekt. Wir starten optimistisch in den Zieleinlauf“, zeigt sich von der Thannen zuversichtlich.
Auch in der Zwischenbilanz mischen Ischgl, St. Anton, Serfaus und Fiss unter den Top-10 der nächtigungsstärksten Gemeinden in Tirol mit. Kappl, Nauders, Galtür, Ladis und Kaunertal sind ebenso unter Top-50 mit dabei.
„Der Tourismus in unserem Bezirk befindet sich auf einem sehr hohen Niveau und entwickelt sich weiter positiv. Die Zwischenbilanz hat unsere Erwartungen übertroffen. Die Zahlen zeigen, dass der Tourismus ein zentraler Faktor für eine positive wirtschaftliche Entwicklung im Bezirk Landeck ist. Nicht nur die Nächtigungszahlen, sondern vor allem die wirtschaftliche Ertragskraft der Unternehmen sind ein wesentlicher Indikator für den wirtschaftlichen Erfolg der Branche“, verweist Bezirksstellenleiter Mag. (FH) Thomas Köhle.
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