05.10.2016, 12:00 Uhr

Top-Performance für Region Paznaun-Ischgl

Destinationen in Österreich im Vergleich: Die Bewertung der verschiedenen Regionen erfolgte als top, gut, mäßig und schwächer. (Foto: ÖHV)

Die 17. ÖHV-Destinationsstudie liegt vor: Fünf Landecker Tourismusregionen liefern gute Performance ab.

WIEN/BEZIRK LANDECK. Die "Destinatinationsstudie 2016" der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) wirft einen Blick auf die Entwicklung aller Tourismusregionen Österreichs. Es gibt Sieger und Verlierer.
Der Bezirk Landeck gliedert sich in fünf Tourismusregionen: TVB Paznaun-Ischgl, TVB St. Anton am Arlberg, TVB Serfaus-Fiss-Ladis, TVB Tiroler Oberland und TVB TirolWest.

Studie vergleicht Österreich

Die von der ÖHV herausgeben Studie vergleicht die Entwicklungen aller österreichischen Regionen und reiht diese am Ende nach ihrer Performance. Top, gut, mäßig, schwächer, keine Definition – so werden die Regionen die Regionen am Ende in einer Österreich-Karte dargestellt.
Laut ÖHV erreicht im Bezirk Landeck die Region Paznaun-Ischgl eine "Top-Performance". St. Anton am Arlberg, Serfaus-Fiss-Ladis, Tiroler Oberland und TirolWest können sich über eine "gute Performance".

Reihung und Faktoren

Die Reihung erfolgt anhand mehrerer Faktoren – Nächtigungen, Auslastung, Marktanteil, Internationalität und Saisonalität. Der Staus Quo und die Veränderungen im Zeitraum 2012/13 bis 2014/15 wurden bewertet. Sieger der Studie sind Wien, Innsbruck und seine Feriendörfer, Stadt Salzburg, Bodensee und Ötztal Tourismus. „Am Ranking lassen sich gut die Entwicklungen der letzten Jahre ablesen. Der urbane Raum boomt, Städtereisen sind das Trendsegment schlechthin. Ein Wachstum von 5,7 Prozent spricht da für sich. Gleichzeitig zieht auch der ländliche Raum an“, verweist ÖHV-Generalsekratär Dr. Markus Gratzer.
Diese Entwicklung als ein Schließen der Stadt-Land-Schere interpretiert, ist aus momentaner Sicht jedoch noch zu weit gegriffen: „In den letzten Jahren haben sich viele klassische Feriendestinationen und Hotels breiter aufgestellt, Stichwort Saisonverlängerung, und spannende neue Angebote geschaffen. Dennoch gibt es noch viel Luft nach oben“, sieht Gratzer vor allem die Politik am Zug. Vielerorts kann vorhandenes Innovationspotential nicht ausgespielt werden, da die Rahmenbedingungen hinterher hinken. Gerade jetzt, in Zeiten von starker Nachfrage müssen aktiv die Weichen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Branche gestellt werden.

Sport "zieht"

Abseits der Städte werden die besten Ergebnisse dort registriert, wo vor allem "Sport und Berg" sowie "Sport und Kultur"-Destinationen den Markt bearbeiten. Profiteure der Nächtigungssteigerungen waren vor allem 4- und 5-Sterne-Hotels. Wenig oder unterdurchschnittliches Wachstum wiesen hingegen Regionen mit Ausrichtung auf „Natur und Genuss“, „Wellness und Kulinarik“ bzw. „Sport und Nachhaltigkeit“ auf.
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