20.06.2016, 11:26 Uhr

Junge Grüne machen mit Fotoaktion auf Weltflüchtlingstag aufmerksam

Deborah Fasan und Flora Petrik (v.li.), Sprecherinnen der Jungen Grünen Landstraße mit Rettungsring im Arenbergpark. (Foto: Junge Grüne Landstraße)

Die Jungen Grünen Landstraße fordern am Weltflüchtlingstag mit einer Fotoaktion, dass Österreich endlich Verantwortung übernimmt.

LANDSTRASSE. Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag. Zu diesem Anlass haben die Jungen Grünen Landstraße mit einer Fotoaktion im Arenbergpark eine klare Botschaft an die Regierung gesandt: Österreich kann und soll einen Beitrag zur Hilfe für Menschen auf der Flucht leisten.

“Während sogar kleine, arme Länder wie der Libanon über eine Million Schutzsuchende aufgenommen haben, versucht Österreich sich mit allen Mitteln abzuschotten”, so Deborah Fasan, Sprecherin der Jungen Grünen Landstraße. “Österreich und Europa könnten weitaus mehr Menschen helfen, als sie es bisher tun.”

Österreich gibt im Verhältnis zu anderen Ländern immer noch sehr wenig Geld für die Flüchtlingshilfe in den Nachbarländern der Kriegsgebiete aus. Anstatt Menschen zu retten, ziehe Europa immer brutalere Mauern und Stacheldrahtzäune auf, kritisieren die Jungen Grünen. “Wenn wir jetzt nichts tun, werden die Schlagzeilen der nächsten Monate weiterhin mit tausenden Toten im Mittelmeer gefüllt werden,” so Fasan.

Die Jungen Grünen fordern, endlich Geld für die Rettung von Menschen zu verwenden, anstatt Milliarden für Banken und den Kauf von Kriegsgeräten zu verschwenden. Auch setzen sie sich für die Erhöhung der Hilfsgelder für die Flüchtlingshilfe in den stark betroffenen Nachbarländern ein und fordern ein Ende der menschenverachtenden Kooperation mit der Türkei. “Österreich ist eines der reichsten Länder der Welt. Wir müssen jetzt unsere Solidarität mit Menschen auf der Flucht zeigen. Wir sagen: Menschen retten!”, so Fasan.
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