"Ich bin einer, der gerne zockt"

V.r.: Dino Kada, Eva Lehner, Mario Weber, Nikolaus Kodolitsch und Martina Ehmann. | Foto: Waltraud Fischer
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Viel Geduld verlangte das Weinjahr 2016 den Weinbauern in der Region ab und viele Weinfässer blieben aufgrund der sehr geringen Ernte leer. "Wir haben heuer sehr wenig Wein, aber sehr guten", bestätigt auch Weinmeister Mario Weber bei der jüngsten Fassprobenverkostung am Weingut Kodolitsch in Seggauberg.
"Ich bin einer, der gerne zockt und erst später im Oktober die Trauben erntet", erzählt Kodolitsch. Ab dem nächsten Jahr werden rund zwölf Hektar bewirtschaftet, wobei das Weingut Kodolitsch auf den neuen Flächen am Kogelberg primär auf Riesling setzen wird. "Ich sehe darin auch international eine Riesenchance", ist Weber überzeugt, wobei er sich zu einem guten Mix bekennt, der vom Welschriesling ("Botschafter der Südsteiermark") über Lagenweine bis hin zu Sekten reicht.

Mitte März werden die neuen Weine abgefüllt. Man darf sich freuen. Der Weißburgunder zeigt schon sehr viel, was er kann", blickt Weber optimistisch ins Glas.

Mit dem Muskateller vom Rosengarten erlebte das Weingut Kodolitsch einen rasanten Aufstieg (im Vorjahr bester Muskateller Österreichs). "Davon wird es heuer etwa 2000 Flaschen anstelle von 13.000 Flaschen geben", so der Weinmeister, der persönlich sehr viel Zeit im Weingarten verbringt: "Auch wenn es noch soviel Technik und Now How im Keller gibt, der Wein entsteht im Weingarten. Und somit ist die Lektion im Weingarten das Wichtigste."
Kellermeister Mario Weber legt seit 2010 beim Weingut Kodolitsch Hand an und fühlt sich wie ein Familienmitglied: "Für mich ist meine Arbeit kein Beruf sondern mein Leben und es gibt kein Ende mit der Gier, neue Geschmacksrichtungen zu erreichen."

Mario Weber: "Die Lektion im Weingarten ist das Wichtigste. Man muss den Grad richtig erwischen und zocken."

Nikolaus Kodolitsch: "Ich trinke lieber wenig guten Wein als viel Wein im Durchschnitt."

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