01.05.2016, 10:46 Uhr

Leibnitzer Maibaum ragt 33 Meter in den Himmel

Um dem Leibnitzer Maibaum versammelt: (v.l.) Schnitzer Franz Trettnak, Stadtrat Alfred Pauli, LAbg. Bernadette Kerschler, NRAbg. Josef Muchitsch, Vizebgm. Helga Cernko, Stadtrat Bernd Hofer und Bgm. Helmut Leitenberger.

Den steirischen Weinbaugemeinden gewidmet ist der 33 Meter hohe Leibnitzer Maibaum, den heuer zum vielleicht letzten Mal Franz Trettnak kunstvoll geschnitzt hat.

Die seit nunmehr 126 Jahren bestehende Tradition des Maibaumaufstellens wird in Leibnitz nach wie vor von der SPÖ Leibnitz gepflegt. Deshalb wurde auch diesmal am Vortag des 1. Mai ein wunderschöner Maibaum vor dem Leibnitzer Rathaus von der Feuerwehr der Stadt Leibnitz unter der Leitung von HBI Ing. Gottfried Roiko aufgestellt. Es ist diesmal eine 72 Jahre alte Fichte, die einmal mehr aus den Wäldern der Bischöflichen Gutsverwaltung Schloss Seggau kommt und Dir. Helmut Kirchengast der Stadt gespendet hat.


Wunderschön verzierter Baum

Franz Trettnak, der schon seit dem Jahr 1997 für die künstlerische Gestaltung des Leibnitzer Maibaums verantwortlich zeichnet, hat für das Schnitzen der Gemeindewappen insgesamt 72 Arbeitsstunden aufgewendet. Hinzu kommen noch etwa 80 Stunden für die Vorbereitung des Baumes.
Der Maibaum der Weinstadt Leibnitz ist heuer den steirischen Weinbaugemeinden gewidmet, deren Wappen Franz Trettnak auf dem Baum verewigt hat. Aber auch Fahnen und Figuren sind an dem Leibnitzer Maibaum angebracht.
Musikalisch begleitet wurde das Aufstellen des Maibaums von der Stadtkapelle Leibnitz unter der Leitung von Kapellmeister Alois Eisler.

Tag der Arbeit und Maibaum

Festredner Stadtparteiobmann NRAbg. Josef Muchitsch erinnerte am Vorabend zum "Tag der Arbeit", dem 1. Mai, an die lange Tradition des Maibaumaufstellens und, dass die 1. Mai-Feiern und der Maibaum Zeichen der schwer erkämpften sozialen Errungenschaften der Arbeiterschaft sind.
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