30.05.2016, 09:37 Uhr

"Der Wüstengänger" faszinierte in Kaindorf

Barbara Hofmann freute sich riesig, Bruno Baumann in Kaindorf begrüßen zu können.
Im Oktober 2003 gelang es Bruno Baumann als erster Mensch das Herzstück der Wüste Gobi – eine Art „Himalaya des Sandes“ mit den höchsten Dünen der Welt - im Alleingang zu durchqueren. Die Verwirklichung dieser kühnen Idee war Höhepunkt und krönender Abschluss eines langen Erfahrungsweges, der ihn durch die größten Wüsten der Erde führte.

Ob bei der Durchquerung der Takla Makan mit einer Kamelkarawane, beim Marsch durch die Gebirgswüste des Transhimalaya in Tibet, oder auf der langen Reise von Schwarzafrika bis zum Mittelmeer quer durch die Sahara, stets werden persönliche Erlebnisse und Abenteuer mit profunder Kenntnis der jeweiligen Kultur verwoben.

Bruno Baumann vertand es wiederum in perfekt, in seinem Vortrag der Faszination Wüste nachzuspüren. Er zeigte sie in ihrer ganzen Schönheit als eine Art Gesamtkunstwerk, aber auch in ihrer Ambivalenz zwischen Kargheit und Lebensfülle, zwischen unendlicher Freiheit und quälenden Entbehrungen. Und der gebürtige Kaindorfer beantwortete auch ausführlich die Frage, was es ist, dass es Menschen seit jeher in die Wüste zieht und sie nicht mehr loslässt.
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